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Biogasanlage soll erweitert werden

Hattendorf Biogasanlage soll erweitert werden

Die Firma Bioenergie Auetal GmbH & Co. KG mit Sitz in Potsdam plant, die bestehende Biogasanlage in Hattendorf mit einer elektronischen Leistung von 537 Kilowatt zu erweitern. Am Donnerstag sollen um 17 Uhr die Pläne in der Alten Molkerei in Rehren im Fachausschuss vorgestellt werden.

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Rein rechtlich sieht es so aus: Die Gemeinde wird für die Erweiterung um das Einvernehmen gebeten. Verweigert sie es, wird die Kommunalaufsicht auf den Plan gerufen – und dann wird das Einvernehmen durch den Landkreis ersetzt.

Quelle: rnk

Hattendorf. Geplant ist die Erhöhung der Feuerungswärmeleistung von 1,4 auf 2,2 Megawatt. Die Kapazität des Gaslagers soll von 2,8 auf 13,4 Tonnen wachsen. Auch beim Garrestlager ist eine Erweiterung von 4800 Kubikmeter auf 9616 Kubikmeter angepeilt.
Außerdem soll ein zusätzliches Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen Maximalleistung von 360 Kilowatt aufgestellt werden. Zurzeit befindet sich ein BHKW mit einer elektrischen Maximalleistung von 537 Kilowatt in Hattendorf und ein Satelliten-BHKW mit einer elektrischen Maximalleistung von 400 Kilowatt in Antendorf.
Begründet wird die Erweiterung der Biogasanlage damit, dass sie nicht mehr dem aktuellen technischen Stand entspricht. Der Anlagenbetrieb sei störungsempfindlich, die Rohstoffnutzung unbefriedigend. Durch den Ersatzneubau der Behälter werden laut Angaben der Firma die Faulraum- und Biogaslagerkapazitäten deutlich erweitert. Darüber hinaus nehme die Störungsempfindlichkeit ab, die Substratverweildauer verlängere sich, der Gasertrag der eingesetzten Substrate nehme deutlich zu, heißt es weiter. Die neu installierten Steuerungs- und Überwachungsanlagen sollen den dauerhaften Anlagenbetrieb sichern. Die Garrestlagermenge und damit die Lagerdauer würden deutlich erhöht.
Das Unternehmen Bioenergie Auetal hat 2014 die Biogasanlage in Hattendorf erworben und betreibt sie seit dem 1. Juli 2014. Laut eigenen Angaben werden jährlich bis zu 8000 Tonnen Maissilage, 1500 Tonnen Zuckerrüben, 800 Tonnen Grünroggen, 500 Tonnen Grassilage und 5000 Tonnen Gülle sowie Hühnertrockenkot verbraucht.
Einen Überblick über die maximalen Mengen, die künftig jährlich an Gärsubstraten zur Vergärung in der Anlage vorgesehen sind, gibt es im Antrag für die Erweiterung: Gegenüber dem genehmigten Stand erhöhe sich die jährliche Einsatzmenge von 17 480 auf 18 750 Tonnen.
Die zu bebauende Fläche, so heißt es im Antrag, „ist überwiegend eine bewirtschaftete Betriebsfläche, welche bereits als Standort für die Biogaserzeugung und -verwertung genutzt wird. Dieser Teil des Standortes weist auch einen hohen Grad an Bodenversiegelung auf“. Die Belieferung erfolgt durch ortsansässige Landwirte. Der nach der Vergärung verbleibende Rest soll als nährstoffreicher Dünger auf deren Äckern wieder eingesetzt werden.
Einen Zeitplan gibt es schon: Die Bioenergie Auetal plant die Errichtung von zwei Nahwärmenetzen in den Dörfern Antendorf und Hattendorf mit Beginn der Bauarbeiten im Spätsommer 2015, ist auf der Homepage nachzulesen. Und: „Insgesamt sollen mehr als 100 Wohnhäuser an die Nahwärmeverteilung angeschlossen werden.“

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