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„BürgerenergieWende Schaumburg“ diskutiert über Elektromobilität

Nicht abhängen lassen „BürgerenergieWende Schaumburg“ diskutiert über Elektromobilität

Lautlos durch die Straßen fahrende Autos, die keine Abgase hinterlassen. Und als Steigerung per GPS gesteuerte Wagen, die wie von Geisterhand allein den Weg durch den Verkehr finden. Das alles soll keine Vision sein, die in weiter Ferne liegt. Bei einer Zusammenkunft, zu der der Verein „Bürgerenergiewende Schaumburg“ in das Bahnhofscafé „Mokka-Express“ in Obernkirchen eingeladen hatte, wurde darüber gesprochen.

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Obernkirchen. Im Vordergrund stand die Energiewende im Straßenverkehr.

Die Abkehr von fossilen Brennstoffen für den Antrieb von Autos soll schneller verwirklicht werden. Aber der nötige politische Wille stehe nicht hinter diesem Projekt, war in der Gesprächsrunde mehrfach zu hören. Das spiegele sich auch in dem zögerlichen Tempo wider, in dem sich die deutsche Automobilindustrie mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen befasse.
Da seien japanische und französische Hersteller deutlich weiter, hieß es immer wieder. Deshalb bestehe die Gefahr, dass Deutschland auf diesem Gebiet abgehängt wird.
Raimund Nowak von der „Metropolregion“ betonte, für E-Fahrzeuge werden weder Diesel, noch Benzin oder Gas benötigt. Die zunehmende Umweltbelastung durch den noch immer anwachsenden Verkehr mache die Wende dringend erforderlich. Ein Problem, das zum Beispiel in China dazu führe, dass dort Volkswagen zahlreiche E-Modelle anbiete.
Besonders vorangetrieben und gefördert werde die Elektromobilisierung in Norwegen. Dort werde dem Käufer die Mehrwertsteuer erlassen, erklärte Nowak. Auch in Frankreich, Holland und Belgien werde sich der Wandel zügiger als in Deutschland vollziehen, so der Referent weiter.
Allerdings gab es an diesem Tag auch Stimmen, die die Nachteile der E-Autos ansprachen. Dazu gehörten für die Besucher die fehlende Reichweite und die höheren Preise für die Modelle. Die Fahrleistung reiche für den Fernverkehr noch nicht aus, gab es zu hören. Zudem seien auch immer mehr Schnellladestationen gefragt. Aber davon gebe es längst noch nicht genug, um für einen flüssigen Verkehr der E-Autos auf den Fernstrecken zu sorgen, argumentierten die Gäste.
Heinz-Jürgen Weber, Bürgermeister des Fleckens Steyerberg in der Nähe von Nienburg, erklärte, dass in seinem Heimatort für 40 Nutzer drei E-Autos geleast worden seien, die im Car-Sharing eingesetzt werden. Dafür stehen sieben Ladestationen zur Verfügung. Der Einsatz werde durch elektronische Voranmeldung und Abfrage koordiniert. Die Übernahme und Öffnung dieser Wagen funktioniere mithilfe eines Labels, das auf dem Führerschein aufgebracht sei. Dadurch bekomme nur derjenige ein Fahrzeug, der es auch gebucht habe. Die Abrechnung erfolgt über die in Anspruch genommene Kilometerleistung. Inzwischen seien vier weitere E-Autos geleast worden.

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