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Geschäftsleute hoffen auf A 2-Ausbau

Bundesverkehrswegeplan 2030 begrüßt Geschäftsleute hoffen auf A 2-Ausbau

Mit großer Zufriedenheit haben Vertreter von Unternehmen und Verbänden auf den Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes reagiert. In Schaumburg sollen ihrer Ansicht nach bis 2030 wichtige Engpässe auf den Straßen angegangen werden. Allerdings sehen sie noch nicht alle Anliegen erfüllt: Insbesondere in Sachen Autobahn 2 wünschen sich die Wirtschaftsvertreter einen Ausbau auf acht Fahrstreifen.

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Insbesondere in Sachen Autobahn 2 wünschen sich die Wirtschaftsvertreter einen Ausbau auf acht Fahrstreifen.

Quelle: dpa

Landkreis. „Schaumburg und das Weserbergland sind in der Vergangenheit gut weggekommen. Das ist auch bei den jetzigen Plänen so“, sagt Dieter Mefus, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU). Positiv sei, dass die Bundesstraße 65 mit mehreren Abschnitten in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden soll. „Das ist einerseits für die Pendler wichtig, um durch eine gute Anbindung die Attraktivität Schaumburgs zu erhöhen und so der demografischen Entwicklung entgegenwirken zu können“, sagt Mefus. Andererseits sei eine moderne Infrastruktur auch für den Tourismus von Bedeutung.

Keine Alternativstrecke zur A 2

Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) fehlt in dem Planentwurf der Ausbau der A 2 auf acht Fahrstreifen, wie der Stadthäger Geschäftsstellenleiter Martin Wrede betont. „Wir gehen davon aus, dass der Personenverkehr auf dieser Strecke in den kommenden Jahren um 12 Prozent wachsen wird. Für den Güterverkehr erwarten wir sogar ein Plus von 38 Prozent“, unterstreicht Wrede. „Da es keine Alternativstrecke zur A 2 gibt, muss die Autobahn ausgebaut werden.“
Denselben Wunsch hat auch Sascha Marten, Geschäftsführer der gleichnamigen Spedition in Rinteln. Allerdings stelle sich die Frage, wie die Erweiterung umgesetzt werden könne, da es aufgrund der Industriekomplexe entlang der Strecke oftmals kaum Platz für einen Ausbau gebe.

„Fahrtzeit ist oftmals auch Arbeitszeit“

Die anvisierten Vorhaben für den Landkreis Schaumburg begrüßt Marten indessen. Eine Ortsumgehung in Steinbergen sei nicht nur für die Anwohner eine Steigerung der Lebensqualität. „Wenn dadurch Ampeln wegfallen, dann kann das bis zu 30 Minuten Zeitersparnis bringen“, rechnet der Geschäftsführer vor. Dem Ausbau der B 65 misst Marten ebenfalls hohe Bedeutung bei. „Kommt es auf der A 2 zu einem Unfall, ist oft auch die Bundesstraße dicht, sodass wir das Gebiet weiträumig umfahren müssen.“ Die Folge sei Zeitverlust.
„Fahrtzeit ist oftmals auch Arbeitszeit“, sagt Fritz Pape. Je mehr unproduktive Zeit durch Staus oder volle Straßen anfalle, desto größer werde der Kostenfaktor für die Unternehmen, betont der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Und diese zusätzlichen Kosten können „eben nicht beim Kunden verrechnet werden“.
Ferner liege den Firmen naturgemäß daran, die abgesprochenen Termine beim Auftraggeber auch einhalten zu können, denn in vielen Fällen habe sich dieser für die Arbeiten freigenommen. Verspätungen führen daher oftmals zu Unzufriedenheit beiderseits, es bildet sich eine Kette von Terminverschiebungen mit negativen Folgen, so Pape weiter. 

bes

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