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Burghofklinik bilanziert

Weiterer Ausbau am Standort Stadthagen Burghofklinik bilanziert

Die Burghofklinik mit ihren Außenstellen in Stadthagen, Aerzen und am Kreiskrankenhaus in der Rintelner Nordstadt hat bei einer Pressekonferenz auf das vergangene Jahr zurückgeblickt – und dabei auch zukünftige Vorhaben skizziert.

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Initiative für Fachkräfte läuft weiter

Detlef Dietrich (links) und Axel Weibezahl blicken zuversichtlich ins Jahr 2015.

Quelle: dil

Landkreis. Für 2015 wird eine Investition in den Ausbau des Dachgeschosses der neuen Räume in Stadthagen geplant. Wenn 2017 das Kreiskrankenhaus in Rinteln seinen Betrieb ins neue Klinikum in Vehlen verlagert hat, will die Burghofklinik dort Räume übernehmen. Entsprechende Gespräche mit der Kreisverwaltung laufen, und das nach Angaben von Burghof-Chef Dr. Axel Weibezahl in weitgehendem Konsens.

Wichtigste Veränderungen 2014 waren demnach der Dienstantritt des neuen Ärztlichen Direktors Professor Dr. Detlev Dietrich in Rinteln. Ein weiterer Meilenstein war im Juni die Eröffnung der Tagesklinik mit Institutsambulanz in Stadthagen nahe dem dortigen Krankenhaus. Der Bauantrag für den Ausbau des Dachgeschosses sei bereits gestellt. Gerade erst seien der Burghofklinik wegen der bisher hohen Auslastung vier weitere Tagesklinische Therapieplätze zugewiesen worden, sagte Weibezahl. Diese würden zum Teil für Stadthagen bereitgestellt.

Eine zusätzliche Erweiterung hat es im vergangenen Jahr in der Rintelner Ritterstraße durch das Anmieten von Räumen auf der gegenüberliegenden Straßenseite gegeben. Außerdem wurde modernisiert. Bereits seit mehr als zwei Jahren ist die Verwaltung in angemietete Räume im Geschäftshaus Lohse an der Seetorstraße ausgelagert. Wenn es 2017 zu einer Nachnutzung im Kreiskrankenhaus käme, würden 24 Krankenhausbehandlungsplätze dorthin verlagert.

Diese waren zum Jahresbeginn 2014 bewilligt worden und sind vorerst im Gebäudekomplex an der Ritterstraße untergekommen. Dort ist es entsprechend enger geworden, im Kreiskrankenhaus wäre mehr Platz.

Dietrich würde als Ärztlicher Direktor dann dorthin mit umziehen. „Wir haben da unsere Pläne, aber müssen auch erst sehen, welche Räume wir genau bekommen und was dort vorher noch gemacht werden muss“, erklärt der Mediziner. Der Standort in der Ritterstraße bleibt aber auf jeden Fall in der Nutzung, versichert Weibezahl. Überwiegend würden dort Kassenpatienten versorgt.

Ein knapper gewordenes Angebot von gut ausgebildetem Personal bekomme die Burghofklinik zu spüren. Weibezahl: „Wir haben zwar noch immer die benötigten Kräfte bekommen, müssen uns darum aber mehr bemühen als früher.“ Dies gelte besonders für junge Ärzte. Dietrich: „An den Hochschulen müsste mehr für die Fachrichtungen Psychiatrie und Psychosomatik geworben werden.“ Im Moment sei die Fachrichtung bei jungen Ärzten „nicht so gefragt“.

Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, bildet die Klinik auch eigenes Personal weiter. Derzeit beschäftigt die Burghofklinik rund 240 Mitarbeiter, 20 mehr als 2013.
Um den steigenden Bedarf an psychiatrischer und psychosomatischer Behandlung abzudecken, arbeite die Burghofklinik auch an neuen Projekten.

So laufe schon ein Versuch, Arbeitnehmern mit Depressionen frühzeitig zu helfen, damit sie nicht durch nachlassende Arbeitsleistung ihren Job verlieren – was die Probleme erfahrungsgemäß verschlimmere. dil

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