Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
„Da können wir unsere Buden bald zumachen“

Steinbergen / Dehoga „Da können wir unsere Buden bald zumachen“

Die Mittgliederzahl fällt nicht mehr, die Umsätze ziehen erstmals seit Jahren wieder leicht an, und noch gibt es genug Auszubildende, wenn auch nicht mehr genügend gute Bewerber.

Voriger Artikel
Banker: Viele Firmen sind gut liquide
Nächster Artikel
Details sind noch offen

Besser um Azubis werben: Dehoga-Kreisvorsitzender Klaus Pittack sen. (von links), Landesverbandsgeschäführerin Renate Mitulla und Ausbildungsexperte Ralph Kerlamm mit einem Werbedisplay.

Quelle: dil

Steinbergen (dil). Die rund 110 Mitglieder im Kreisverband Schaumburg des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands blicken wieder optimistischer in die Zukunft. Aber die Sorgen sind groß. Besonders die erhöhten Gema-Gebühren liegen den Wirten schwer im Magen, der Bundesverband klagt jetzt gegen die Verschriftung.

 „Dann können wir unsere Buden bald zumachen“, schimpfte einer der mehr als 30 Teilnehmer der Kreisversammlung der Dehoga-Wirte im Hotel-Restaurant „Grafensteiner Höh“. Er meinte die Themen, die Landesgeschäftsführerin Renate Mitulla in ihrem Bericht vorgetragen hatte. „Mit der Erhöhung der Gema-Gebühr und ihren Folgen haben sich die Politiker nicht genügend auseinander gesetzt“, schimpfte Mitulla. Mehr als 500000 Euro hat der Bundesverband inzwischen eingesammelt, um dagegen zu klagen. Doch damit nicht genug: Jedes Jahr müssen Elektrogeräte in Hotels und Gaststätten von einer Sicherheitsfachkraft überprüft werden. Und dann noch die Kontrollen auf Hygienemängel und das geplante Anprangern im Internet: Mitulla berichtete, noch gebe es aus Niedersachsen keinen Eintrag im Internet. Man nahm es als Qualitätsbeweis. Aber komme es doch dazu, sei es schwierig, so einen Eintrag wieder zu entfernen: „Das Internet vergisst ja nichts. Da hat es ein Betriebsnachfolger schwer, auch wenn er investiert und modernisiert.“

 Kreisvorsitzender Klaus Pittack sen. (Bad Nenndorf) ermahnte denn auch alle Anwesenden, wie wichtig es sei, einen starken Dehoga-Verband zu haben, um Widerstand zu leisten. Positiv vermerkt Pittack, dass die Bettensteuer wohl nicht komme. Das Mittagsgeschäft lasse aber nach. Tankstellen, Baumärkte und andere Snack-Verkäufer profitierten von den dafür geltenden nur sieben Prozent Mehrwertsteuer, während die Gastronomie mit Service 19 Prozent in den Speisepreis einrechnen müsse.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 12.610,00 +0,08%
TecDAX 2.404,25 +0,67%
EUR/USD 1,1948 +0,07%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

E.ON 9,33 +1,43%
INFINEON 20,89 +1,18%
DT. TELEKOM 15,50 +1,09%
DT. BÖRSE 90,52 -3,67%
FMC 80,79 -1,22%
FRESENIUS... 67,81 -0,90%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 139,97%
Allianz Global Inv AF 111,91%
Commodity Capital AF 101,91%
Crocodile Capital MF 94,34%
BlackRock Global F AF 88,57%

mehr