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Das große Buhlen um den Aldi-Markt

Stadtentwicklung Das große Buhlen um den Aldi-Markt

Die Tage des Aldi-Marktes auf dem Hermapal-Gelände an der Süntelstraße sind offenbar gezählt. Die Discounterkette liebäugelt seit Jahren mit einem Umzug an einen attraktiveren Standort innerhalb Bad Münders.

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So könnte der neue Einzelhandelsstandort im Dreieck zwischen KGS, Bahnhofstraße und B 442 gestaltet werden. Im Norden ein großes E-Center, im südlichen Teil des Areals ein Aldi-Markt, dazwischen Parkplätze. Projektentwickler Wilfried Leder steht in den Startlöchern.

Quelle: r

Bad Münder. Bisher hat die Stadt die Pläne vereitelt. Nun eröffnen sich gleich zwei neue Alternativen.

 Seit Jahren bemüht sich der in Hameln ansässige Projektentwickler Wilfried Leder (Firma Baco-Invest), Aldi bei dessen Umsiedlungswünschen unter die Arme zu greifen. Nachdem er mit seinen Plänen für einen neuen Einzelhandelsstandort auf dem Grundstück der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule gescheitert war, konzentrierte sich Leder mit seinen Geschäftspartnern auf ein knapp 21000 Quadratmeter großes Areal südlich der KGS. Das Grundstück hat er sich inzwischen nach eigenen Angaben notariell gesichert.

 Entstehen soll dort ein Einkaufszentrum aus E-Center (2500 Quadratmeter Verkaufsfläche) und Aldi (1200). „Passt wunderbar“, schwärmt Leder, der sein Konzept jetzt den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses vorgestellt hat.

 Was der Geschäftsmann allerdings erst kurz zuvor erfahren hat: Es gibt noch eine zweite Standort-Idee. So hat ein Projektentwicklungsbüro aus dem westfälischen Bünde Aldi einen Neubau auf dem Gelände des Autohauses Speckin an der Rahlmühler Straße in Aussicht gestellt. Leder zeigt sich überrascht von der Offensive des plötzlich auf den Plan getretenen Mitbewerbers. „Schließlich sind wir seit Jahren an dem Thema dran.“

 Leder hält dagegen, verweist auf nachweislich große Kaufkraftabflüsse. So sei bekannt, dass viele Münderaner zum Einkaufen nach Springe fahren. Dass eine Stadt mit rund 17000 Einwohnern nur einen Vollsortimenter habe – nämlich den Rewe-Markt im Rohmelcenter – sei ungewöhnlich. „Die Kunden haben derzeit praktisch keine Alternative“, sagt Leder.

 Von einer Überversorgung könne mithin keine Rede sein. Bad Münder habe mit einem Index von 281 Punkten (281 Quadratmeter Verkaufsfläche je 1000 Einwohner) eine deutlich niedrigere Wettbewerbskennziffer als andere Regionen, die ähnlich vom demografischen Wandel betroffen seien. „Die Statistik spricht Bände“, sagt Leder, „alles andere sind gefühlte Werte.“

 Er möchte deshalb gern in den Ratsfraktionen noch einmal persönlich für sein Konzept werben. Denn am Ende muss der Rat mit einem Bebauungsplan die Weichen stellen. Offen ist auch noch, welche Variante Aldi selbst bevorzugt. Am wichtigsten scheint dem Unternehmen wohl zu sein, endlich überhaupt umsiedeln zu können. mf

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