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Details sind noch offen

Wirtschaft / Wilharm-Insolvenz Details sind noch offen

Zwar haben die 22 Mitarbeiter des insolventen Niedernwöhrener Unternehmens Wilharm Garten- und Landschaftsbau am Freitag ihre Kündigungen erhalten, Rechtsanwalt Olaf Handschuh zeigte sich dennoch optimistisch. Den Verhandlungsstand mit dem Interessenten, der Saki-Gruppe aus Winsen an der Aller, sieht er auf einem guten Weg und weit vorangeschritten.

Niedernwöhren (bes). Nach Angaben des Bückeburger Juristen sind noch einige Details zu klären. Dazu gehört, „ob der Name Wilharm erhalten bleibt“.

Die Kündigung geht Handschuh zufolge darauf zurück, dass alle acht von dem Unternehmen betreuten Baustellen fertiggestellt worden sind. Dieser Schritt sei daher in der Baubranche ein üblicher. „Ich bin froh, dass die Saki-Gruppe die komplette Mannschaft übernimmt“, zeigte sich Handschuh mit der Entwicklung zufrieden. Dies sei angesichts des näher rückenden Weihnachtsfestes ein schönes Gefühl.
Ausdrücklich lobte der Insolvenzverwalter die Arbeit der Mitarbeiter der Stadthäger Geschäftsstelle der Bundesagentur für Arbeit. „Diese waren sehr engagiert. Sie sind rausgekommen und haben die Arbeitnehmer intensiv betreut“, schildert Handschuh. Sie hätten den Betroffenen vielfach geholfen, etwa beim Ausfüllen der Formulare.
Am Donnerstag waren alle Maschinen des Unternehmens am Betriebssitz zusammengeführt worden, nachdem die Mitarbeiter kleinere Restarbeiten abgeschlossen hatten. Einen Tag später gab es dann die Kündigung.
Die Saki-Gruppe ist ein Verbund mehrerer Unternehmen, der 1983 entstanden ist. Die Betriebe sind in der Baubranche tätig. Dazu gehören ein Schüttguthandel, das Recycling von Baustoffen und die Vermietung von Baugeräten. Die Saki-Gruppe will sich mit dem Einstieg bei dem Garten- und Landschaftsbau-Betrieb in Niedernwöhren regionale Geschäftsfelder erschließen, wie Handschuh am Beginn der Verhandlungen verlauten ließ. Zudem habe sich der Verbund die gut ausgebildeten Fachkräfte sichern wollen.
Das Traditionsunternehmen Wilharm hatte Anfang September einen Insolvenzantrag gestellt. Vor wenigen Tagen wurde schließlich das entsprechende Verfahren eröffnet.

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