Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Die Richtung in der Region stimmt

Neue Tourismusstrategie trifft bei Akteuren auf Zustimmung Die Richtung in der Region stimmt

Vor dem Hintergrund sinkender Fördermittel von der Europäischen Union und eines verschärften Wettbewerbes richtet Niedersachsen seine Tourismusstrategie neu aus. Künftig will sich das Land als Ganzes vermarkten und nicht mehr die Vielzahl unterschiedlicher Regionen wie Harz, Heide und Küste in den Vordergrund stellen. Das geht aus einem im Wirtschaftsministerium in Hannover vorgestellten 50-seitigen Strategiepapier hervor.

Voriger Artikel
Die Richtung in der Region stimmt
Nächster Artikel
Preisverfall drückt Umsatz

Der Tourismusverband in der Region setzt stark auf Aktivangebote in der Natur. Dazu zählt auch der Weserbergland-Weg. Die 225 Kilometer lange Route trägt seit August 2012 das Siegel „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“ des deutschen Wanderverbandes.

Quelle: dpa

Hannover/Hameln. Die hiesige Tourismusbranche sieht der weiteren Entwicklung erwartungsvoll entgegen. „Demnächst wird die neue Tourismusstrategie des Landes den Akteuren vorgestellt, wir sind sehr gespannt auf die detaillierten Inhalte“, meint Petra Wegener, Geschäftsführerin des Weserbergland Tourismus. „Wir freuen uns, dass das Land mit dem Papier einen strategischen Handlungsrahmen für die Tourismusentwicklung vorlegt, an dem sich die touristischen Regionen im Land orientieren können.“

 Die Branche habe 2014 ein sehr gutes Jahr gehabt und sich erneut als Schwergewicht der niedersächsischen Wirtschaft behauptet, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens. „Wir wissen aber auch, dass es nicht so weitergehen wird.“ Eine stagnierende Inlands-Nachfrage, verändertes Konsumverhalten sowie ein verschärfter Verdrängungswettbewerb auch unter den Bundesländern mache neue Akzentsetzungen erforderlich.

 Aus mehr als 300 Anregungen der Branche wurde daher die neue Tourismusstrategie des Landes entwickelt, die unter anderem barrierefreie Angebote, einen Ausbau von Natur-, Kultur- und Gesundheitstourismus sowie eine stärkere Berücksichtigung von ökologischen Grundsätzen vorsieht. Bei der Vermarktung von Urlaubszielen steht nach Angaben der Staatssekretärin inzwischen verstärkt der Gesundheitstourismus und nicht mehr allein die Natur im Mittelpunkt. Zudem müsse dem demografischen Wandel Rechnung getragen werden, die Urlauber würden im Schnitt älter und bräuchten entsprechende Angebote. Die Urlaubsregionen zwischen Harz und Nordsee sollen ferner im Ausland bekannter gemacht werden.

 Der Weserbergland Tourismus habe in den vergangenen Jahren eine klare Tourismusstrategie für die Region festgelegt und inzwischen erfolgreich umgesetzt, erklärt Wegener. Damit hätten sich die Übernachtungszahlen in rund zehn Jahren um mehr als 20 Prozent erhöht. „Wir erwarten von der Landesstrategie, dass unsere Themen Rad- und Wanderurlaub sowie Kulturangebote weiterhin forciert werden“, meint die Geschäftsführerin des heimischen Tourismusverbandes. „Dem trägt das neue Konzept Rechnung, indem der Schwerpunkt weiterhin auf Aktivtourismus im Land gelegt wird.“  dpa/cb

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 10.707,50 +0,21%
TecDAX 1.703,50 +0,15%
EUR/USD 1,0756 -0,04%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,45 +4,86%
BMW ST 82,41 +3,40%
THYSSENKRUPP 21,94 +3,21%
LINDE 156,28 +0,04%
Henkel VZ 106,88 +0,28%
BEIERSDORF 75,84 +0,45%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr