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Ein Skorpion im Ernteeinsatz

Landkreis / Fichtenbestand Ein Skorpion im Ernteeinsatz

Der Rückfahrwarner tönt. Die seltsam geformte Erntemaschine setzt sich in Bewegung – jedoch nicht auf einem Maisfeld, sondern im Wald.

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Noch ruht der Kran im Arbeitsgebiet: Der Holzvollernter „Skorpion“ des finnischen Herstellers Ponsse wird Mitarbeitern des Kreisforstamtes und Gästen vorgestellt. 

Quelle: sk

Von Vera Skamira

Landkreis. Das Kreisforstamt hat am Donnerstag die Arbeit eines neuen Holzvollernters auf dem Bückeberg vorgestellt. Am „Hohen Jammer“ werden derzeit 14 Hektar Fichtenbestand durchforstet.

In der Regel beschädigte Bäume werden aus dem 65 Jahre alten Fichtenbestand – in den siebziger Jahren verursachte Schneelast schweren Wipfelbruch – herausgenommen, insgesamt ein Viertel des Bestandes, erläuterte Revierleiter Steffen Fitzner. Das entspricht etwa 60 Festmetern. Ziel der Fichtenaltdurchforstung sei es, qualitativ hochwertige Bäume im Wuchs zu fördern und die herausgenommenen Exemplare zu verwerten.

Mit dem neuen, am Donnerstag vorgestellten Holzvollernter werden laut Fitzner drei Sortimente vorbereitet. Auf fünf Meter Länge bringt die Maschine Stämme guter Qualität, die als Bauholz verwendet werden. Schwächeres Holz für Paletten, oder gar Stämme, die nur minderwertiges Industrieholz zur Zellstoffproduktion hergeben, fallen in der Schnittlänge kürzer aus.
Der Holzvollernter stammt vom finnischen Hersteller Ponsse und ist ein neu entwickeltes Produkt, dass dem Maschinenführer Rundumsicht bietet.

Rund 30 Bäume kann die 260 PS starke und mit moderner Computertechnik ausgestattete Maschine in einer Stunde fällen, von ihren Ästen befreien und zerteilen – jeweils in einem Arbeitsgang. Dabei übt der 22,5 Tonnen schwere Vollernter, der in seiner Form einem Skorpion ähnelt und darum auch so heißt, relativ geringen Bodendruck aus. Dafür sorgen acht Räder mit jeweils 71 Zentimeter breiter Bereifung.

Das neue Gerät zur hochmechanisierten Holzernte hat nicht das Kreisforstamt angeschafft. Die 500 000 Euro teure Investition leistete der forstwirtschaftliche Lohnbetrieb Bernd Schmitting aus Schwaförden, der die Durchforstung für das Kreisforstamt übernimmt.

Waldbesucher, vermutet Kreisforstamtsleiter Lothar Seidel, werden sich vielleicht über den Einsatz der großen Maschine mokieren. Ohne hoch entwickelten Technikeinsatz sei die Arbeit heute allerdings nicht mehr zu leisten. Außerdem seien die Strecken, die der Ernter und später die abtransportierenden Fahrzeuge benutzen, genau geplant und vorgegeben.

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