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Energiewende gerecht gestalten

Bad Münder / Diskussion Energiewende gerecht gestalten

Das Thema ist ebenso komplex wie kontrovers. Doch es betrifft jeden, gleich ob privaten Verbraucher oder energieintensiven Industriebetrieb. Mit dem Innovationsforum Energie begleitet die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) die Energiewende mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien und Diskussionsveranstaltungen.

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Bad Münder. „Erneuerbare Energien – Jobkiller oder Wachstumsmotor?“ lautete der Titel der Veranstaltung, zu der die Ortsgruppe der Münderaner IG BCE hochkarätige Experten in den Martin-Schmidt-Konzertsaal eingeladen hatte. „Die Bundesregierung braucht ein Konzept, um die Energiewende umzusetzen. Das sehen wir aber noch nicht“, sagte der Gastgeber und Ardagh-Gesamtbetriebsrat Hans-Georg Diekmann. Unter der Leitung des ehemaligen Loccumer Akademiedirektors Fritz Erich Anhelm lieferten neben dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies und Landesbischof Ralf Meister auch der Leiter der Ethikkommission der Bundesregierung für eine sichere Energieversorgung sowie ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UN, Klaus Töpfer, Beiträge zur Energiewende.

 „Wir müssen“, so Töpfer zu den sozialen Dimensionen, „darauf achten, dass wir heutige Kosten nicht auf spätere Generationen verschieben. Außerdem müssen wir Arbeitsplätze erhalten und möglichst neue schaffen.“ Vor allem aber müsse der Preis von Strom für Bürger wie Industrie bezahlbar bleiben.

 Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse dringend reformiert werden, so die Forderung von Ralf Becker vom IG BCE-Landesvorstand an den niedersächsischen Wirtschaftsminister: „Ein zentraler Punkte, weil wir die Energiewende über das EEG so nicht weiterführen können. Das verursacht Belastungen, die wir nicht mehr tragen können.“ In seinem Plädoyer für alternative Energien sprach sich Olaf Lies dann durchaus für eine Reform des EEG aus. Allerdings, so Lies, dürfe man „das Kind nicht mit dem Bade ausschütten“. Man brauche auch Investitionssicherheit etwa bei Offshore- und Onshorewindparks. rat

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