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Energiewende in der Region heiß diskutiert

Frühzeitige Einbindung der Bürger gefordert Energiewende in der Region heiß diskutiert

Das Unternehmen Westfalen Weser Energie hat die Energiewende vor Ort in den Mittelpunkt einer Tagung gestellt.

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In Paderborn informieren sich Politiker, Wirtschaftsvertreter und Mitarbeiter von Verwaltung über die Energiewende.

Quelle: pr.

Landkreis. Mehr als 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutierten über den notwendigen Netzausbau sowie die Chancen und Herausforderungen für die Akteure in den einzelnen Regionen. Gastredner bei der Tagung in Paderborn waren unter anderem der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sowie Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Tennet TSO und Hildegard Müller von der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft.

Nach Ansicht Homanns ist der Netzausbau der entscheidende Faktor bei der Energiewende, wobei diese auf unterschiedlichen Ebenen vorangetrieben werden müsse. Allerdings passen die unterschiedlichen Wünsche bei Bund, Ländern und Kommunen nicht zueinander, so Homann weiter.

Unterstützung bekam der Präsident der Bundesnetzagentur von dem Sprecher der Geschäftsführung von Westfalen Weser Netz, Dieter Kaiser. Dieser forderte die Honorierung der notwendigen Netzinvestitionen, die sein Unternehmen als regionaler Verteilnetzbetreiber vornehme. „Wenn wir in Kupferplatinen und Kupferleitungen investieren, bekommen wir das vergütet. Wenn wir aber in intelligente und innovative Lösungen investieren, wird das von der Bundesnetzagentur nicht anerkannt.“ Das müsse sich ändern.

Einigkeit herrschte bei den Diskussionsteilnehmern darin, dass die Bürger und deren Vertreter frühzeitig bei den einzelnen Bereichen der Energiewende eingebunden werden sollen. Darüber hinaus sei es wichtig, dass die politischen Gremien zeitnah klare Entscheidungen treffen, auch damit Unternehmen ihre Vorhaben entsprechend umsetzen können. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Großprojekte wie die geplante Höchstspannungsleitung „Südlink“ nicht oder nicht rechtzeitig umgesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund bezeichneten Homann und Keussen die Fertigstellung des „Südlinks“ bis 2022 als „sportliches Ziel“. Eine mögliche Folge kann nach Einschätzung des Präsidenten der Bundesnetzagentur die Einteilung der Bundesrepublik in zwei Stromzonen sein: einen günstigeren Bereich nördlich des Mains und eine Zone mit höheren Preisen südlich des Flusses. bes

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