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Ex-Fleischerei geht an Bückeburger Gastronomen

Rinteln / Immobilen Ex-Fleischerei geht an Bückeburger Gastronomen

An der Röntgenstraße in Rinteln soll sich bald etwas tun: Das Gebäude der alten Fleischerei Sümenicht ist im Rahmen einer Zwangsversteigerung aufgekauft worden – und zwar von zwei Schaumburger Gastronomen, die hier einen Partyservice sowie Vertrieb und Verarbeitung für Wildfleisch einrichten möchten.

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Laut Gastronom Harald Strüwe sollen im Gebäude der alten Fleischerei Sümenicht bald ein Partyservice, ein Wildhandel und ein Lager entstehen. © tol

Rinteln (mld). „Der Partyservice wird nach und nach umgelagert, bis es dort aber mit dem Wildfleisch losgeht, wird es wohl noch bis Mitte des Sommers dauern“, sagt Harald Strüwe, der zusammen mit seinem Kollegen Edgar Miller das mehr als 2000 Quadratmeter große Gelände erstanden hat.

In der Gastronomenszene sind die beiden keine Unbekannten: Strüwe betreibt derzeit die Bückeburger „Hofapotheke“, das „Hotel am Schlosstor“ sowie die Gastronomie auf der Insel Wilhemstein, Miller ist ehemaliger Wirt des Bückeburger „Ratskellers“ und des Hotels „Montana“ in Lauenau, gemeinsam betreiben sie nach eigenen Angaben auch noch zwei Hotels in Minden und Hannover sowie einen Cateringservice in Bückeburg.

Über mangelnde Arbeit könnten sich sie beiden Schaumburger also nicht beklagen – dennoch drängt es sie zu Veränderung. „Wir waren schon länger auf der Suche nach mehr Platz“, benennt Strüwe einen Grund für den Kauf. So soll der Partyservice von Bückeburg in die alte Fleischerei umziehen.

Die Entfernung zwischen Rinteln und der Fürstenstadt nennt Strüwe „nicht ganz ideal“ – doch Rinteln sei „die wirtschaftlich stärkste Stadt in Schaumburg“ und damit attraktiv. Den gezahlten Preis will Strüwe nicht nennen, vom Amtsgericht Rinteln, vor dem die Zwangsversteigerung am Mittwoch stattfand, ist der Verkehrswert von Gebäude und Gelände mit 418.200 Euro angegeben. „Wir werden jedenfalls ordentlich Gewerbesteuer an die Stadt zahlen“, bemerkt Strüwe lachend.

Das gut 400 Quadratmeter große Gebäude nennt Strüwe „nahezu ideal“ für ihre Zwecke: Kühlhäuser und Geräte für die Fleischverarbeitung seien bereits vorhanden, das Gebäude sei gut isoliert und damit „energieeffizient“. „Hier wurde anscheinend wahnsinnig viel investiert“, so Strüwe. Auch als Lager soll das Gebäude genutzt werden.

Der Wildhandel soll zum zweiten Standbein werden. Eine „Marktlücke“ gebe es, was Wildfleisch angeht, nämlich in Rinteln. Miller ist selbst Jäger. Für den Verkauf allerdings stehe das Gebäude in der Röntgenstraße „doch recht weit weg“, sagt Strüwe. Überlegungen lauteten derzeit, das Fleisch über andere Geschäfte zu verkaufen oder einen Stand auf Wochenmärkten zu eröffnen.

Derzeit sei sowieso keine Wild-Saison, damit wollen sich die beiden Gastronomen „frühestens ab Mitte des Sommers“, beschäftigen, so Strüwe.

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