Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Faurecia kooperiert mit der TU Chemnitz

Bündelung von Kompetenzen Faurecia kooperiert mit der TU Chemnitz

Der Automobilzulieferer Faurecia und die TU Chemnitz haben sich darauf verständigt, gemeinsam Forschungsaktivitäten voranzutreiben, heißt es in einer Pressemitteilung des französischen Unternehmens mit Geschäftssitz in Stadthagen.

Voriger Artikel
Vom Aussterben bedroht
Nächster Artikel
Etwas mehr Zeit für den Widerstand
Quelle: pr.

Stadthagen. Ziel der Kooperation mit dem Exzellenzcluster MERGE der Hochschule sei die Bündelung von Kompetenzen im Bereich Leichtbau. Dabei stünden neben neuartigen Material- und Designansätzen auch die Anforderungen an Sicherheit und Komfort im Fokus.

„Die Forschungskooperation mit Faurecia ist ein weiterer Beleg für die Praxisnähe der TU Chemnitz“, meint Professor Lothar Kroll, Geschäftsführer des Bundesexzellenzclusters MERGE („Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“. „Mit Faurecia verbindet uns das gemeinsame Interesse an der Erforschung und Entwicklung leichter Strukturen für automobile Anwendungen.“

Gerade Sitzstrukturen seien dabei ein hochspannendes Betätigungsfeld, da beim Einsatz von Textilien als Polster- und auch Verstärkungsmaterial in Strukturkombination Gewicht eingespart werden könne. Faser-Kunststoff-Materialien bieten hierfür zahlreiche innovative Ansätze.“
Lars Janssen, Leiter des Bereichs Innovation bei Faurecia, betont: „Wir freuen uns sehr, mit der TU Chemnitz einen idealen Partner an unserer Seite zu haben. Die Hochschule verfügt über langjährige Erfahrung und eine hervorragende Expertise im Bereich Automotive. Wir wollen gemeinsam neue Wege im Leichtbau beschreiten.“

In einem ersten Projekt unterstütze Chaitanya Bhirud von Faurecia India die Forscher des Exzellenzclusters bei einem Autositzkonzept. Statt der klassischen Bauweise aus Metall und Polymerweichschaum setze das Team auf ein neues Materialkonzept mit faserverstärkten Kunststoffen in Kombination mit textilen Polstermaterialen. Diese Innovation soll nach Angaben von Faurecia insbesondere einen besseren Klimakomfort des Polsters erzielen. Die Faserverbundwerkstoffe bieten demnach zudem ein hohes Leichtbau-Potenzial, welches das Gewicht des Fahrzeugs und damit den CO2-Ausstoß reduziert.

Bei Faurecia spiele das Thema Leichtbau eine große Rolle. Zur Gewichtsreduzierung und Energieeffizienz habe das unternehmen bereits Fahrzeugböden aus Glasfaser-Verbundwerkstoffen, gewichtsreduzierte Fensterheber, Leichtbau-Sitze und kompakte Abgassysteme mit Energierückgewinnung entwickelt. Mit Hilfe neuer Konstruktionstechnik und optimiertem Design sowie mit der Entwicklung und Verwendung alternativer Materialien und neuen Herstellungsprozessen gelinge es Faurecia, Fahrzeuge um mehr als 100 Kilogramm leichter zu machen.

Der Exzellenzcluster MERGE der TU Chemnitz wurde im Jahr 2012 ins Leben gerufen. In dem bundesweit einzigartigen Projekt arbeiten laut Pressemitteilung 100 Wissenschaftler an einer Technologiefusion im Leichtbau. Das Ziel sei, heute noch getrennte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen wie Textilien, Kunststoffe und Metalle zusammenzuführen. Mehrkomponentenbauteile könnten dann in Großserie kostengünstiger und energieeffizienter produziert werden.

Durch zusätzliche Integration von Nano- und Mikroelektroniksystemen solle zudem eine neue Ebene der Strukturintelligenz erreicht werden. r

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Stabilitas PACIFIC AF 140,74%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr