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Faurecia setzt Wachstumskurs fort

Automobilzulieferer erwirtschaftet 5,5 Prozent mehr Umsatz Faurecia setzt Wachstumskurs fort

Der Automobilzulieferer Faurecia ist gut in das Jahr 2015 gestartet. Der Konzern, dessen Europa-Zentrale ihren Sitz in Stadthagen hat, konnte beim sogenannten konsolidierten Umsatz im ersten Quartal um 5,5 Prozent auf insgesamt 5,14 Milliarden Euro zulegen. Bei der Berechnung des konsolidierten Umsatzes werden die Rechnungen, die einzelne Konzernteile einander ausstellen, nicht berücksichtigt.

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Das Geschäft brummt: Faurecia hat insbesondere in Asien und Europa beim Umsatz zugelegt.

Quelle: rg

Stadthagen. Das Geschäft in Europa trug maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. So stiegen die Produktverkäufe um 6,2 Prozent auf mehr als 2,17 Milliarden Euro an. Faurecia erwirtschaftete damit 77 Millionen Euro mehr als im Vorjahresquartal. Besonders dynamisch hat sich nach Angaben des Automobilzulieferers der Markt für Leichtfahrzeuge gezeigt.

 Auch in Asien konnte der Konzern im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen. Bei den Produktverkäufen registrierte das Unternehmen einen Anstieg von 7,5 Prozent. Das Gesamtergebnis lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei fast 564 Millionen Euro. „Wichtigster Wachstumsmotor ist und bleibt China mit einem Plus von 8,2 Prozent und einem Anteil von 80 Prozent an den Geschäftsaktivitäten in dieser Region“, heißt es in der Bilanz.

 Probleme bereitet Faurecia hingegen Südamerika. Auf diesem Erdteil ist die Automobilproduktion in den vergangenen Monaten um etwa 17 Prozent zurückgegangen. Der Zulieferer rechnet damit, dass die Talfahrt anhalten wird. Der Wert der Produktverkäufe sank vor diesem Hintergrund um mehr als 10,3 Prozent auf 124 Millionen Euro.

 Den Löwenanteil des Umsatzes erwirtschaftete Faurecia mit dem Verkauf von Bauteilen und Komponenten an die Automobilhersteller. Der Konzern nahm mit dem Absatz von Sitzen, Armaturenbrettern, Mittelkonsolen, Türverkleidungen und anderen Elementen 3,95 Milliarden Euro ein und erreichte damit ein Wachstum von 5,3 Prozent. Der Konzernbereich Monolithen trug mit einem Anstieg von 12,3 Prozent auf 922,3 Millionen Euro zu dem Ergebnis bei. Monolithen sind Edelmetalle und Keramikkomponenten in Emissionskontrollsystemen.

 Zu den wichtigsten Ereignissen des abgelaufenen Quartals gehört laut Faurecia die Strategievereinbarung mit dem Fahrzeughersteller Dongfeng. Am 27. März hatten der chinesische Konzern und der französische Automobilzulieferer eine breit angelegte Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. „Dieses Joint-Venture wird Dongfeng und seinen Automobil-Partnern bei den Autos und Nutzfahrzeugen voranbringen und, sobald es vollumfänglich implementiert ist, in alle Geschäftsbereiche von Faurecia einbezogen“, erklärt der Konzern. „Mittelfristiges Ziel beider Partner ist ein Jahresumsatz für das Joint-Venture von etwa zwei Milliarden Euro.“

 Für 2015 peilt Faurecia einen Anstieg des Gesamtumsatzes um mehr als 5,0 Prozent und beim Betriebsgewinn ein Plus von mehr als 4,0 Prozent an. Der Kapitalzufluss soll bei mehr als 100 Millionen Euro liegen. bes

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