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Faurecia vereint Zentralabteilungen

Wirtschaft / Stadthagen Faurecia vereint Zentralabteilungen

Der Autositzhersteller Faurecia will seine zentralen Abteilungen für Nord- und Südeuropa zusammenlegen. Nach SN-Informationen könnte das die Einsparung von insgesamt 30 bis 40 Arbeitsplätzen bedeuten.

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„Das ist Strukturwandel pur“

Die Nordeuropa-Abteilung von Faurecia in Stadthagen wird organisatorisch mit dem Partnerstandort im französischen Briere zuzsammengelegt.

Quelle: rg

Am Stadthäger Standort des Konzerns befindet sich die Zentralabteilung für Nordeuropa. Für Südeuropa zuständig ist der Faurecia-Standort Briere in der Bretagne. Das Faurecia-Management hat SN-Informationen bestätigt, nach denen die beiden zentralen Abteilungen zum 1. Januar 2014 organisatorisch zusammengelegt werden sollen.

 Hintergrund dieser Veränderung sei „der seit 2007 stagnierende europäische Automobilmarkt, bei dem sich auch mittelfristig keine grundlegende Erholung abzeichnet“. Die Anpassung der europäischen Organisationsstruktur von Faurecia sei „nötig, um der Wettbewerbsfähigkeit in diesem Marktumfeld Rechnung zu tragen“.

 Die neue Europaabteilung soll von dem in Stadthagen tätigen Faurecia-Manager Hagen Wiesener geleitet werden. Die gemeinsame Abteilung werde aus zwei Hauptsitzen in Stadthagen und Briere bestehen, so die Faurecia-Geschäftsführung weiter.

 Die neue Organisationsform werde weiterhin von den existierenden globalen Produktlinien für Sitzmechanismen, Sitzrahmen und Sitzverkleidung sowie der globalen Abteilung für Forschung und Entwicklung (mit Sitz in Stadthagen) unterstützt.

 Die Geschäftsführung fügte hinzu, dass von der organisatorischen Zusammenführung Synergien zu erwarten seien. Diese lägen hauptsächlich in den Bereichen der operativen Abteilung, des Einkaufs und der Logistik. Und weiter: „Sollten im Rahmen der Zusammenführung Arbeitsplätze wegfallen, werden den betroffenen Mitarbeitern Angebote in der Autositzherstellung oder in der Gruppe unterbreitet.“

 Wieviele Arbeitsplätze bei der Strukturveränderung verloren gehen, mochte die Geschäftsführung nicht beziffern. „Vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Gespräche mit dem Betriebsrat können wir keine weiteren Einzelheiten nennen“, hieß es nur.

 Aus Kreisen der Mitarbeiterschaft war jedoch zu vernehmen, dass insgesamt 30 bis 40 Stellen in Rede stehen. Diese Zahl sei vom Management innerbetrieblich auch bestätigt worden. Da die jetzige Abteilung für Nordeuropa in Stadthagen im Vergleich zum Partnerstandort Briere deutlich größer ist, dürfte nach Einschätzung von Insidern der Wegfall von Stellen hier entsprechend stärker ausfallen.

 Ob es gelingen wird, allen von den Synergien betroffenen Mitarbeitern Stellen im Konzern anzubieten, ist bei Experten umstritten. Denn ob das jeweilige Qualifikationsprofil auf eine der aktuell 180 unbesetzten Stellen im Konzern passt, müsse sich in jedem einzelnen Fall erst noch herausstellen, so hieß es. ssr

Eine Übersicht der Umstrukturierungen bei Faurecia seit 2009 finden Sie als Storify zum Nachlesen auf sn-online.de.

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