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Fremy zieht es nach Lauenau

Baustoffhändler verlagert seinen Betrieb Fremy zieht es nach Lauenau

Der Baustoffhändler Fremy verlässt Bad Münder und siedelt nach Lauenau über. Damit bestätigen sich Befürchtungen von Münderaner Politik und Verwaltung, dass sich dortige Unternehmen nach anderen Standorten umsehen könnten. Und aus Lauenauer Sicht unterstreicht der Vorgang, wie attraktiv der Gewerbepark an der A2 ist.

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Quelle: SN

BadMünder/Lauenau. .  „Bad Münder kann uns keine adäquaten Flächen anbieten“, erklärt Geschäftsführer Oliver Fremy. Dabei habe er intensiv danach gesucht, sogar mit Unterstützung von Anika John von der städtischen Wirtschaftsförderung. Fremys zentraler Anspruch an den neuen Standort: Er soll verkehrsgünstig liegen und gleichzeitig eine hohe Besucherfrequenz bieten, die über die Ausstellung angesprochen werden kann.

 Eine solche Fläche glaubte Fremy zunächst an der B442 zwischen Eimbeckhausen und Rohrsen gefunden zu haben, doch die Bodenbeschaffenheit des dort geplanten Gewerbegebietes sei für sein Unternehmen nicht geeignet gewesen, erklärt er. Alternative Flächen etwa im Gewerbegebiet Rahlmühler Straße, von John ins Spiel gebracht, kamen für Fremy nicht infrage. „Zu weit weg von der Bundesstraße und keine benachbarten Betriebe, die Publikum in das Gewerbegebiet ziehen“, fasst er die Punkte zusammen, die gegen eine Ansiedlung dort sprechen.

 Im Gewerbepark Lauenau erhofft er sich von Unternehmen wie Burger King, dem großen Waschpark und dem Spiel-Casino entsprechenden Besucherverkehr, den er mit seiner Ausstellung ansprechen kann. Bereits im April will er seinen Betrieb verlagern.

 Investieren will er rund 700.000 Euro in den neuen Standort, der mit rund 7500 Quadratmetern Fläche nahezu so groß sein wird wie der aktuelle auf dem ehemaligen Minka-Gelände am Stadtbahnhof. 2007 hatte Fremy sein Geschäft dort angesiedelt.

 Bürgermeister Hartmut Büttner betont, dass die Verwaltung mit dem Unternehmer in Kontakt gestanden habe, der sich aber letztlich gegen die angebotenen Flächen entschieden habe – was auf „spezifische Gründe“ des Baustoffhändlers zurückzuführen sei. Einen grundsätzlichen Trend hin zur Ansiedlung münderscher Unternehmen in Lauenau kann er nicht erkennen. Wichtig für ihn: „Ich sehe nicht, dass Lauenau oder Rodenberg aktiv mündersche Betriebe abwirbt.“

Von Jens Rathmann

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