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Geldspritze fürs Pilotprojekt

Sägewerk Sattelmacher Geldspritze fürs Pilotprojekt

Große Freude bei Albrecht und Christoph Sattelmacher: Geschäftsführer und Betriebsleiter des Sägewerks Albrecht Sattelmacher erhalten für ein Pilotprojekt zur Materialeffizienz aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums einen Betrag von 130.000 Euro.

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Christoph Sattelmacher, Diplom-Ingenieur und Betriebsleiter, nimmt Maß: Aus dem gestapelten Eichenholz werden Landholzdielen gefertigt, auf deren Zuschnitt das Sägewerk mit Sitz in Gelldorf künftig große Hoffnungen setzt.

Quelle: tw

Gelldorf. Der Hintergrund: Bei der Verarbeitung von Baumstämmen zu Brettern und Dielen gehen in den Sägewerken beträchtliche Mengen Holz verloren. Wie man diesen Verlust mit einem innovativen Verfahren verringern und so die Materialeffizienz steigern kann, will das Sägewerk Albrecht Sattelmacher mit seinen 17 Mitarbeitern in dem Pilotprojekt demonstrieren. „Wir haben etwa eineinhalb Jahre um diesen Zuschuss gekämpft“, berichten Vater und Sohn. Die Gesamtinvestition des Familienbetriebs in die neue Technologie beträgt knapp 500000 Euro.

 Die Steigerung der Materialeffizienz soll laut Projektbeschreibung des Bundesumweltinnenministeriums durch eine innovative Verfahrenskombination aus Holztrocknung und anschließender Besäumung erreicht werden. Dadurch kann auf das standardmäßige Sägen mit Übermaß verzichtet und Holz eingespart werden. Insgesamt soll die Rundholzausbeute durch die Reduzierung des Übermaßes um zwölf Prozent gesteigert werden. Das ergebe bei einem jährlichen Rundholzeinschnitt von 12500 Festmetern eine Einsparung in Höhe von 1500 Festmetern pro Jahr. Zudem könne die Materialeinsparung zu weniger Holzanlieferungen und damit zu geringeren CO2-Emissionen führen, wie die Verantwortlichen betonen.

 „Die Projektförderung wird aus dem Förderschwerpunkt ,Materialeffizienz in der Produktion‘ gefördert. Ziel dieses Programmes ist die Optimierung der Produktionsabläufe, um die natürlichen Rohstoffe und Ressourcen zu schonen“, berichtet der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann.

 „Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben“, ergänzt Beermann.

 Sattelmacher wurde 1953 als Grubenholzbetrieb auf dem ehemaligen Gelände der Preussag AG gegründet. Daher war zunächst der Bergbau mit Gruben- und Schnittholz Hauptabnehmer. 1964 übernahm Albrecht Sattelmacher die benachbarte Firma Heinrich Vogt und Co., die als Zulieferant für die Stuhlindustrie tätig war. Durch die Zusammenlegung beider Firmen kamen mit Parkett-, Sarg- und Möbelherstellen Kunden hinzu. In den siebziger Jahren gewann der Export von Schnittholz an Bedeutung. Voraussetzung war die technische Holztrocknung, die schrittweise ausgebaut wurde. 1988 wurde die erste von drei Dämpfkammern errichtet, um der Nachfrage gerecht zu werden. tw

 2001 kam eine Blockbandsäge, 2007 eine vollautomatische Entrindungs- und Reduziermaschine hinzu.

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