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Heye trotzt Konkurrenz aus Asien

Obernkirchen / Unternehmen Heye trotzt Konkurrenz aus Asien

Mit einem Fest für Mitarbeiter und deren Familien hat das Obernkirchener Unternehmen Heye International seine Vergrößerung gefeiert.

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Stolz am Standort: Heye-Geschäftsführer Dirk Pörtner (links) und Marketingchef Mark Ziegler freuen sich über den Unternehmenserfolg.

Quelle: jcp

Jan-Christoph Prüfer

Obernkirchen. Am Standort Ziegeleiweg gibt es fünf neue Montageplätze, auf dem ehemaligen Coca-Cola-Gelände in Stadthagen ein Teilelager. Das Fest galt auch dem zehnjährigen Bestehen von Heye International als eigenständigem Unternehmen.

 Was vor mehr als 200 Jahren mit einer Glashütte begann, mündete vor einer Dekade in die Gründung der Heye International GmbH. Selbst produziert das Unternehmen kein Glas mehr. Die selbstständige Tochter des irischen Ardagh-Konzerns ist eine reine Maschinenbaufirma, deren technisches Know-how nach eigenen Angaben in Glashütten auf der ganzen Welt gefragt ist.

 In diesem Jahr rechnet Heye mit einem Umsatz von mehr als 80 Millionen Euro, erklärt Marketingchef Mark Ziegler. Zuletzt sei das Unternehmen an dieser Stelle jedes Jahr um durchschnittlich zehn Prozent gewachsen – was die Erweiterung notwendig machte.

 Und das alles trotz Billigkonkurrenz aus Asien. Grund: Die Hütten, die die Heye-Maschinen kaufen, beliefern mit ihren Produkten selbst wiederum die großen Hersteller bekannter Markenprodukte. Aus Angst vor PR-Katastrophen – zum Beispiel, weil eine Sektflasche beim Öffnen explodiert ist – verlangten Konzerne wie InBev („Beck’s“-Bier) Ziegler zufolge hohe Qualität.

 Diesen Wunsch setzten sie unter anderem durch, indem sie ihren Glaslieferanten die Maschinen „empfehlen“, mit denen produziert werden soll. An dieser Stelle profitiere dann ein Unternehmen wie Heye nicht zuletzt vom guten Ruf deutscher Ingenieurskunst, erklärt Ziegler.

 Geschäftsführer Dirk Pörtner erklärte dazu in einer Rede vor aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern der unterschiedlichen Heye-Standorte: „Der Name Heye hat in der Welt der Glasherstellung einen exzellenten Ruf und es ist uns gelungen, diesen Ruf zu nutzen und eine weltweit beachtete und geschätzte Marke daraus zu machen.“

 Beim jüngst hinzugekommenen Standort in Stadthagen handelt es sich um ein Kommissionierungslager. Die Maschinenbauer in Obernkirchen bestellen dort Teile, die sie benötigen und die nicht in der Bergstadt selbst lagern.

 Von den insgesamt rund 400 Heye-Mitarbeitern sind 100 am Standort Posen in Polen in der Vorfertigung beschäftigt, 45 in der Produktentwicklung und Montage von Prüfmaschinen in Nienburg, 30 in Stadthagen und der Rest in Obernkirchen.

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