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Immer mehr depressive Arbeitnehmer

Fehltage in Schaumburg über Landesniveau Immer mehr depressive Arbeitnehmer

Im Jahr 2015 haben sich im Schaumburger Land erneut mehr Arbeitnehmer krank gemeldet. Ursache waren zumeist psychische Leiden wie Depressionen und Angstzustände. Zu diesem Ergebnis kommt der kürzlich veröffentlichte DAK-Gesundheitsreport.

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Die Zahl der Krankmeldungen wegen Depressionen und Angstzuständen nimmt zu.

Quelle: dpa

LANDKREIS. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen demnach im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte zu. Mit 4,3 Prozent gab es im Landkreis somit einen höheren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (4,1 Prozent). Das bedeutet laut DAK: An jedem Tag des Jahres waren von 1000 Arbeitnehmern 43 krankgeschrieben.

 Die meisten Ausfalltage erfolgten aufgrund von psychischen Erkrankungen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sie um 21,5 Prozent und waren damit für fast ein Viertel der Fehltage verantwortlich. Im Jahr 2014 hatte es hier bereits einen Zuwachs von mehr als 26 Prozent gegeben.

 Auf Rang zwei folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Bronchitis hatten einen deutlichen Zuwachs von 36,5 Prozent und lagen auf Platz drei. Auf Rang vier kamen Arbeitsausfälle wegen Verletzungen und Vergiftungen.

 Frauen, so der Report, haben im Landkreis 29 Prozent mehr Ausfalltage zum Beispiel wegen Depressionen als Männer. Obwohl Frauen den höheren Krankenstand haben, schleppen sie sich sogar noch häufiger als Männer krank zur Arbeit. Experten sprechen vom Präsentismus: 70 Prozent der Frauen in Niedersachsen waren 2015 mindestens einmal krank bei der Arbeit, bei den Männern nur 50 Prozent.

 Wenn ihre Kinder krank sind, melden sich hingegen viele Frauen selbst krank. Fast ein Drittel der Frauen in Niedersachsen sagte in der Befragung, dass sie manchmal so vorgehen müsse, weil sie sich nicht anders zu helfen wisse. Bei den Männern sagen das nur 17,5 Prozent. Demnach tragen Frauen noch immer einen größeren Anteil an der Betreuung kranker Kinder als Männer.  r, jcp

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