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Lyreco in Bantorf In komfortabler Position

Ob weltweit tätiger Maschinenbauer, mittelständischer IT-Konzern oder inhabergeführter Handwerksbetrieb, Toner, Aktenordner, Stifte und andere traditionelle Büromaterialien sind für eine effiziente und erfolgreiche Arbeit der Angestellten ebenso notwendig wie Hightech-Ausstattungen der Arbeitsplätze. Die Lyreco Deutschland GmbH hat sich auf die Fahnen geschrieben, die vielfältige Nachfrage nach Büro- und Arbeitsplatzlösungen zu stillen. Seit fünf Jahren ist Bantorf am Deister der zentrale Standort und zugleich das deutsche Hauptquartier des Büroartikelhändlers.

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Am Standort in Bantorf ist nicht nur das Zentrallager mit einer Fläche von 35000 Quadratmetern, auch der Hauptsitz von Lyreco ist seit fünf Jahren am Deister.

Quelle: pr.

Bantorf. Überaus positiv bewertet Lyreco-Geschäftsführer Marc Gebauer die Verlagerung der Zentrale an den Deister und die Entwicklung von Lyreco in den zurückliegenden Jahren. Von Böblingen in Baden-Württemberg war der Hauptsitz nach Bantorf an den Deister verlegt worden. Seitdem hat die Lyreco Deutschland GmbH Gebauer zufolge eine in vielen Bereichen erfolgreiche Entwicklung genommen. Auch für die kommenden Jahre rechnet der Geschäftsführer mit einem Wachstum.

 Anlass für den Umzug der Firmenzentrale in den Westen des Calenberger Landes vor genau fünf Jahren ist die Zusammenlegung der damaligen drei Standorte in Neuss, Hannover und Böblingen gewesen, zumal der Büroartikelhändler in Bantorf bereits wenige Jahre zuvor ein Großlager errichtet hatte. Seitdem versorgen die etwa 750 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon ist im Vertrieb tätig, vom Deister aus die mehr als 44000 Kunden in Deutschland. Dazu gehören nicht nur kleine und mittelständische Unternehmen, auch öffentliche Träger lassen sich von Lyreco mit Büro- und Arbeitsplatzlösungen versorgen. „Zu unseren Kunden gehören allerdings auch weltweit tätige Konzerne wie Daimler, Volkswagen und Bosch“, so Gebauer weiter.

 Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung pro Bantorf ist die gute Infrastruktur gewesen. „Im Vergleich zur Verkehrssituation im Großraum Stuttgart haben wir hier eine fast paradiesische Lage“, betont Gebauer. Auch wenn es zu Staus auf der A2 komme, könne das Unternehmen in Sachen Anbindung nicht klagen.

 Zudem sei es durch die Konzentration der Standorte gelungen, die Arbeitsabläufe zu optimieren. „Wenn es früher Rückfragen von Kunden gab, ob ein Aktenordner den richtigen Farbton hat, musste der zuständige Vertriebler in der Logistik anrufen.“ Der Logistik-Mitarbeiter sei ins Lager gegangen und habe den Farbton abgeglichen, beschreibt Gebauer die Situation vor 2009, wenn es darum ging, ob der Hersteller Änderungen im Sortiment vorgenommen hat oder es zu Fehlern in der jeweiligen Produktion gekommen ist.

 Angetan zeigt sich Gebauer von der Motivation der Mitarbeiter in Bantorf. „Es sind zwar nicht alle Mitarbeiter mit an den Deister gezogen, allerdings ist es uns gelungen, in kurzer Zeit ein motiviertes neues Team zusammenzustellen. Daher habe es auch keine Probleme aufgrund der räumlichen Veränderungen gegeben. „Wir haben jetzt ein sehr junges Team, das Durchschnittsalter liegt bei Mitte Dreißig“, ergänzt Pressesprecherin Nina Beye.

 Als Zeichen dafür wertet er, dass die Mitarbeiter seit fast drei Jahren Weltrekordhalter sind. Sie hatten aus mehr als 1,5 Millionen Büroklammern eine 37,4 Kilometer lange Kette geknüpft. Die Aktion habe gezeigt, wie groß der Identifikationsgrad der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und dessen Projekten sei, so Gebauer. Darüber hinaus habe das Engagement dazu beigetragen, dass das „Wir-Gefühl“ innerhalb des Teams gestiegen ist.

 Lyreco hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro erwirtschaftet. „Angesichts der Tatsache, dass wir keine teuren Maschinen herstellen, sondern unsere Kunden häufig mit Produkten im Centbereich versorgen, ist dieser Wert bemerkenswert“, sagt Gebauer.

 Herausforderungen und Chancen sieht der Geschäftsführer in den kommenden Jahren im Siegeszug von Tablets und Smartphones. „Unsere Kunden brauchen weniger Tinte und Toner, Papier und Ordner. Allerdings brauchen die Unternehmen im Gegenzug digitales Zubehör. Aus diesem Grund gehören mittlerweile auch Schutzhüllen, Kopfhörer und Mini-Lautsprecher zu unserem Sortiment.“

 Wachstumspotenzial hat der gebürtige Schwabe Gebauer auch in den Bereichen Hygiene und Catering ausgemacht: „Wir haben auf diesem Feld kontinuierlich zweistellige Steigerungsraten. Vielleicht werden wir mal zum größten Kaffeehändler Deutschlands“, fügt Gebauer augenzwinkernd hinzu. Ebenso dynamisch entwickle sich der Markt für persönliche Schutzausrüstung wie Helme, Schutzhandschuhe und Warnwesten. Konnte Lyreco 2013 den Umsatz in diesem Bereich um 142 Prozent steigern, liegt die Wachstumsrate in diesem Jahr bei fast 50 Prozent. „Dieser Markt ist dem Büroartikelmarkt vor 20 Jahren sehr ähnlich. Er ist sehr kleinteilig.“ Genau darin sieht Gebauer auch die große Chance für Lyreco.

 Als weitere Standbeine will der Geschäftsführer auch die Bereiche individualisierte Werbeartikel und Versandmaterial vorantreiben. „Der Erfolg von Großhändlern wie Amazon zwingt auch viele kleinere Unternehmen dazu, bei den Webshops nachzuziehen.“

 Bei allen Perspektiven und Herausforderungen setzen Gebauer und sein Team jedoch nicht auf Wachstum unter allen Umständen. „Wir wollen unsere Kunden über eine gute Servicequalität nachhaltig an uns binden“, erklärt der Geschäftsführer. Erst im Juni konnten dadurch zwei weitere Großkunden für ein langfristiges Engagement gewonnen werden.

 „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir hier in Bantorf rundum zufrieden sind.“ Nach kurzem Überlegen fällt Gebauer aber doch noch etwas ein, was er zu bemängeln hat: „Die S-Bahnen in Bantorf stellen leider zu früh den Verkehr ein“. In den Hochzeiten im Januar und November sieht sich das Unternehmen deshalb gezwungen, die Mitarbeiter der Nachtschicht mit dem Taxi nach Hause zu bringen. „Aber ich denke, dieses Problem bekommen wir auch noch gelöst.“ js

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