Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Konjunktur-Einbruch im Herbst befürchtet

Wirtschaft in Schaumburg Konjunktur-Einbruch im Herbst befürchtet

„Das Handwerk hat ein gutes Jahr hinter sich“, blickt Fritz Pape auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Dies geht nach Angaben des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft aus einer Umfrage hervor, an der sich rund 120 Betriebe beteiligt haben. Allerdings rechnen viele Betriebe damit, dass die Konjunktur im Herbst 2016 an Schwung verlieren werde.

Voriger Artikel
Betriebe zehren von guten Jahren
Nächster Artikel
Schick machen für die Auktion

Noch herrscht im Handwerk gute Stimmung, das könnte sich im Herbst jedoch ändern.

Quelle: Symbolfoto

Landkreis. Erfreut zeigt sich Pape davon, dass die gute Stimmung in allen Branchen vorherrscht. „Lediglich zwei Prozent der Betriebe haben in der Umfrage geschrieben, dass es ihnen nicht gut geht. Die anderen 98 Prozent sprechen von einer befriedigenden oder guten Geschäftslage.“ Damit habe sich das Ergebnis der vorangegangenen drei Jahre auch 2015 fortgesetzt.

Viele Unternehmen profitieren davon, dass Immobilienbesitzer angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus in ihr Eigenheim investieren. „Vielen Maurern, Zimmerern und Dachdeckern geht es so gut wie lange nicht mehr. Im Schnitt haben sie Aufträge für die nächsten sechs bis acht Wochen, in Einzelfällen darüber hinaus“, berichtet der Geschäftsführer von Gesprächen mit Betrieben. Auch die Flüchtlingskrise sorgt bei einzelnen Gewerken für Auftragseingänge, da der Landkreis und die Kommunen oftmals die Wohnungen und Unterkünfte erst herrichten müssen.

„Ich glaube, dass 2016 ein relativ stabiles Jahr werden kann, die Mehrheit der Unternehmen geht davon aus, dass sich die Entwicklung bis Ende Sommer fortsetzt und es im Herbst einen leichten Konjunktureinbruch geben wird“, zitiert Pape aus der Umfrage. Daher zeigt sich nach Ansicht des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft auch der Großteil der Firmen zurückhaltend in Sachen Personalentwicklung. „Insbesondere kleinere Betriebe wollen vorrangig die Stammbelegschaft halten. Insgesamt 82 Prozent rechnen für 2016 nicht damit, dass sie ihre Mitarbeiterzahl nicht steigern werden.“

Pape wertet diese Werte auch als ein Zeichen dafür, dass es bei den Handwerksbetrieben in Schaumburg keinen allgemeinen Fachkräftemangel gebe. „Wir haben auch gefragt, ob sich die Inhaber vorstellen können, eine gut ausgebildete Fachkraft einzustellen, wenn diese sich jetzt bei ihnen vorstellt. 73 Prozent der Betriebe haben mit nein geantwortet.

Ebenso zurückhaltend geben sich die Befragten in Sachen Ausbildung. Pape zufolge hat die Bereitschaft dazu aber etwas nachgelassen. Allerdings sei in diesem Punkt zu berücksichtigen, dass insbesondere kleinere Betriebe nicht jedes Jahr einen Auszubildenden einstellen. Zu berücksichtigen sei außerdem, dass 2015 hinsichtlich abgeschlossener Ausbildungsverträge ein Rekordjahr gewesen ist. Immerhin 50 Prozent der Betriebe wollen im Sommer einen Lehrling einstellen. bes

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 11.175,50 +1,72%
TecDAX 1.732,00 +0,79%
EUR/USD 1,0617 -1,30%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 17,92 +3,35%
BAYER 93,10 +3,00%
THYSSENKRUPP 24,07 +2,12%
RWE ST 11,18 -4,63%
E.ON 6,35 -2,07%
MÜNCH. RÜCK 175,62 -1,03%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr