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Kurzarbeit bei Volvo

Hameln / Automobilbranche Kurzarbeit bei Volvo

Das Hamelner Unternehmen Volvo Construction Equipment, Baumaschinenhersteller und eine von zwei deutschen Produktionsstätten des schwedischen Konzerns, ist eigentlich auf Expansion ausgelegt.

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Quelle: Dana

Das Programm umfasst die Entwicklung und Produktion von Straßenfertigern, Bohlen, Asphalt- und Erdbauwalzen sowie Fräsen für den Einbau und die Verdichtung aller Arten von Mischgut im Straßen- Flugplatz-, Staudamm- und Gleisbau. Doch insbesondere der eingebrochene Markt für Baumaschinen in China sowie die Krise zwischen Russland und der Ukraine haben dazu geführt, dass in der Rattenfängerstadt die Fertigung zurückgefahren werden musste. Folge: Seit 1. Oktober sind bei Volvo an der Hamelner Kuhbrückenstraße Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen.

 „Das gilt aber nur für die Produktion“, sagt Dirk Heusing, Geschäftsführer der rund 500 Beschäftigte zählenden Volvo-Dependance in Hameln. Als Gründe für diese Maßnahme, die zunächst bis zum 31. März 2015 beantragt worden ist, nennt der Volvo-Geschäftsführer den Baumaschinensektor in China, der „deutlich nach unten gegangen ist“, und die Krise zwischen Russland und der Ukraine.

 Zwar werde aus Hameln noch nach Russland geliefert, die Nachfrage sei aber deutlich zurückgegangen. Auch die Wirtschaftssanktionen der EU seien nicht ohne Auswirkungen geblieben. „Aber auch die Entwicklung anderer Märkte wie in Syrien oder der Türkei ist nicht gerade förderlich, Maschinen zu verkaufen“, schildert Heusing und betont, dass auch die erneut aufkeimende Wirtschaftskrise in Europa ein Übriges zur erforderlichen Kurzarbeit bei Volvo in Hameln beigetragen habe.

 Zwar bestätigt der Geschäftsführer, dass die diesjährige Weihnachtsfeier der Konjunkturflaute zum Opfer gefallen und bereits abgesagt worden sei. Ob jedoch auch Entlassungen drohen, will er nicht sagen. „Das wollen wir zunächst intern erörtern“, erklärt Heusing, der sich jedoch sehr zuversichtlich gibt und mit einer verbesserten Auftragslage schon im kommenden Jahr rechnet: „Baumaschinen sind ein sehr saisonales Geschäft, und im vierten Quartal haben wir noch nie besonders positiv abgeschnitten.“

 Wenngleich der Jahreswechsel bei Volvo Construction Equipment von Kurzarbeit begleitet wird, hat das Unternehmen die Expansion weiter fest im Visier. Deshalb wird auch an der Errichtung einer neuen Produktionshalle auf dem vor fünf Jahren gekauften, 80000 Quadratmeter großen Areals eines ehemaligen AEG-Standortes festgehalten. Heusing: „Der Bau wird fortgeführt wie ursprünglich geplant.“ Der fünf Millionen Euro teure Neubau soll Anfang 2015 in Betrieb gehen.

 In China bröckelt das Geschäft mit Baumaschinen – das bekommt Volvo Construction Equipment in Hameln zu spüren.

hjw

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