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Letzte Leistungsschau vorm Umzug

Landmaschinen-Vertrieb Bennigsen Letzte Leistungsschau vorm Umzug

Ein wenig Abschiedsschmerz und viel Vorfreude auf den neuen Standort: Beim letzten Tag der offenen Tür der Firma Landmaschinen-Vertrieb Bennigsen (LVB) in Landringhausen waren jetzt beide Gefühlsregungen vertreten.

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Landringhausen/Gross Munzel. Landwirte aus Nienburg, Stadthagen, Wunstorf, Hannover, Neustadt, Seelze und Barsinghausen waren gekommen, um zu fachsimpeln und sich über die breite Angebotspalette zu informieren. „Von der Rückenspritze für den Pflanzenschutz bis zum größten Mähdrescher mit Schnittbreiten zwischen sechs und elf Metern ist alles da“, sagte Werkstattleiter Heinrich Jürgen Seegers.

Viele Fragen gab es auch zum Umzug von LVG nach Groß Munzel in das ehemalige Sozialgebäude von Nordzucker. Seit Mitte November wird das 1800 Quadratmeter große Gebäude auf dem 20000 Quadratmeter großen Gelände den Anforderungen angepasst. Umzug mit dem vorhandenen Personal ist Ende März, dann läuft der Vertrag mit dem zu klein gewordenen Standort in Landringhausen aus.

Auch die Vertretung Bennigsen wird zugunsten von Groß Munzel aufgeben, sagte Detlev Blume, geschäftsführender Gesellschafter. Ein Grund sei die günstige Lage nahe der Autobahn. Zudem könne wegen der Fusion mit der Firma Steinbrink-Landtechnik die Vertriebsstruktur neu ausgerichtet werden. „Wir starten in Groß Munzel mit 32 Mitarbeitern“, sagte Blume.

Eine Besonderheit sei das Angebot für die Rasen- und Grundstückspflege, das vom Rasenmäher bis zum kleinen Kommunalschlepper reiche. 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie eine Werkstatt gehören dazu. „Von den 40 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr entfallen 3,7 Millionen auf diesen Bereich, und der wird immer wichtiger“, ergänzt Blume. Zudem werde es neben den neuen Schleppern und Landmaschinen auch eine große Abteilung für gebrauchte geben.

Ein Mitarbeiter wird am neuen Standort nicht dabei sein: Gebietsverkaufsleiter Friedrich Warneke geht in Rente. Er hatte einige Geschäftsabschlüsse und hielt zudem Rückschau auf sein Berufsleben. 1967 hat er in Landringhausen bei Bleinroth Landmaschinenmechaniker gelernt, anschließend Großhandelskaufmann. Bis 1982 war er Büroleiter, anschließend Außendienstmitarbeiter für die Nachfolgefirma Müller. 2002 übernahm LVB den Standort. Die Technik habe sich enorm entwickelt in den Jahren: „Früher hatte ein Mähdrescher 2,10 Meter Schnittbreite, heute sind es fünfmal mehr, und sie fahren satellitengesteuert mit GPS.“

Sein Nachfolger ist Matthias Bittner. Der Kaufmann hat bei LVB gelernt und ist zudem Erntemaschinenspezialist mit Auslandserfahrungen in Russland. Wie Warneke kennt er somit nicht das Geschäft, sondern auch die Technik.

von Jörg Rocktäschel

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