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Maschinenfabrik: Kurzarbeit beendet

Heller sieht positive Signale Maschinenfabrik: Kurzarbeit beendet

Die wirtschaftliche Situation der Aerzener Maschinenfabrik hat sich wieder verbessert: „Im September wird wieder voll gearbeitet“, berichtete Geschäftsführender Gesellschafter Klaus-Hasso Heller nach Gesprächen mit dem Betriebsrat.

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Seit Mai verzeichnet die Aerzener Maschinenfabrik nach eigenen Angaben wieder deutlich mehr Aufträge.

Quelle: pr

AERZEN. „Damit wird die Kurzarbeit komplett beendet.“ Ende September sollte zwar erneut die weitere Entwicklung mit der Mitarbeitervertretung erörtert werden, um flexibel reagieren zu können. Heller zeigt sich allerdings optimistisch. „Es gibt deutliche Signale, dass sich die Situation im Auftragseingang positiv verstetigt“, sagte er.

Das weltweit agierende Familienunternehmen hatte zunächst im Herbst 2015 für sechs Monate die Kurzarbeit für etwa die Hälfte der am Standort Aerzen beschäftigten rund 1050 Mitarbeiter eingeführt.

Mit der schwierigen konjunkturellen Lage im Maschinenbau begründete das Unternehmen im Frühjahr dann den Schritt, die Kurzarbeit bis Ende September zu verlängern (wir berichteten). Allerdings: Nicht über den gesamten Zeitraum galt das arbeitsmarktpolitische Instrument, mit dem Kündigungen verhindert werden sollen und bei dem die Bundesagentur für Arbeit einen Teil des Gehaltsausfalls übernimmt.

 Seit Mai deutlich mehr Aufträge

Zwischenzeitlich habe auch eine mit dem Betriebsrat vereinbarte Beschäftigungssicherung gegolten, sagt Heller. Danach waren Arbeitszeit und Gehalt um fünf Prozent reduziert worden. Auch während der Urlaubszeit habe es keine Kurzarbeit gegeben.

Heller erinnerte noch einmal daran, dass der Auftragseingang sich im Schnitt erst nach sechs Monaten auf Produktion und Umsatz auswirke. Seit Mai verzeichne das Unternehmen wieder deutlich mehr Aufträge – gut 20 Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Und: Das gelte auch für die größeren Projekte und Sondermaschinen, darunter für die Petrochemie und Stahlindustrie. Vor allem in diesem Bereich habe es zuvor Auslastungsprobleme bei der Produktion gegeben.

 Positive Prognose für 2017

Für den Standort Aerzen sagte Heller: Er gehe davon aus, dass 2016 vom Umsatz her „kein erfreuliches Jahr“ werde, dieser fünf Prozent unter dem Vorjahreswert liegen werde. Für die gesamte Unternehmensgruppe rechne er mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang sei höher als im Vorjahr. Und die Prognose? Heller: „Für 2017 erwarten wir wieder ein vernünftiges Wachstum.“

Nicht äußern will sich das Unternehmen zu einer Änderung in der Geschäftsführung, der derzeit nur noch Heller und Björn Irtel angehören. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Bernd Wöhlken, seit 2011 mit an der Spitze des Unternehmens, aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist. „Zu Personalien äußern wir uns grundsätzlich nicht“, sagt Heller. Die Trennung sei aber im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt und habe nichts mit der wirtschaftlichen Situation zu tun. Von Christian Branahl

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