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Mindestlohn belastet Mittelständler

Vorsitzende beklagt „ausufernde Bürokratie“ Mindestlohn belastet Mittelständler

„Die Bürokratielasten zur Dokumentation des Mindestlohns laufen aus dem Ruder.

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Die Mittelstandsvereinigung sieht Probleme, die sich durch die Dokumentationspflichten ergeben, zum Beispiel genaue Arbeitszeiten zu befassen.

Quelle: pr.

Hameln-Pyrmont. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen stellen die umfangreichen Erfassungsvorschriften eine massive Belastung dar“, sagt Irmgard Lohmann, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hameln-Pyrmont (MIT).

Sie fordert in einer Pressemitteilung: „Das Mindestlohngesetz muss dringend korrigiert werden, um unsere Mittelständler aber auch viele Vereine vor ausufernder Bürokratie zu schützen. Wir erwarten von den Bundestagsabgeordneten unserer Region, dass sie für eine rasche Überarbeitung des Mindestlohngesetzes eintreten.“

Das Mindestlohngesetz sieht eine Reihe von umfangreichen Dokumentationspflichten zur Erfassung von Arbeitszeiten vor. „Bereits in den ersten Wochen nach Einführung zeigt sich deutlich, dass die Belastungen überhandnehmen und Unternehmer und ihre Mitarbeiter mit überflüssiger Bürokratie fesseln“, teilt Lohmann weiter mit. Deshalb setze sich die MIT Hameln-Pyrmont für weitere Befreiungen von den Dokumentationspflichten ein.

Seit Jahresanfang müssen Arbeitgeber für alle Mini-Jobs, selbst bei hohen Stundenlöhnen, jeden Tag die genauen Arbeitszeiten erfassen. Außerdem müssen in bestimmten Branchen wie Baugewerbe und Pflegedienste zusätzlich bei allen Beschäftigten bis 2958 Euro Monatsgehalt die genauen Arbeitszeiten dokumentiert werden. „Dies hat nichts mehr mit dem Mindestlohn zu tun“, kritisiert Lohmann.

„Selbst wenn man zahlreiche Überstunden leistet, kommt man bei 8,50 Euro normalerweise nicht über 1900 Euro Monatsgehalt.“ Deshalb fordert die MIT Hameln-Pyrmont, die Dokumentationspflichten für Beschäftigte mit höheren Monatsgehältern zu streichen.

Grundsätzlich stellt die MIT-Vorsitzende fest: „Der Mindestlohn muss praxistauglich ausgestaltet werden. Was als Unterstützung für Geringverdiener gedacht war, darf nicht als Bürokratiemonster für Arbeitgeber enden“, sagt Lohmann.  r

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