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Mit Weltpatent und „Made in Germany“ am Start

Rinteln Mit Weltpatent und „Made in Germany“ am Start

Vor eineinhalb Jahren hat die Brotverpackungsanlagen GmbH KW Group im Industriegebiet Süd das Grundstück des ehemaligen Autohauses Südmersen an der Braasstraße übernommen. Seitdem herrscht vermeintlich Stillstand. Doch hinter den Kulissen tut sich einiges.

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Klaus Wohlfahrt an einer Verpackungsmaschine in der Betriebsstätte Braasstraße der KW Group. Richtig loslegen will er nun in diesem Herbst.

Quelle: dil

Rinteln. Erweiterungsbau auf dem Grundstück, Produktion und Vertrieb von Maschinen, das sollte eigentlich alles schon laufen. Doch passiert ist auf dem Grundstück bisher fast nichts. Der Bruder des Unternehmers Klaus Wohlfahrt betreibt dort nach wie vor einen Gebrauchtwagenhandel. Wann legt die KW Group los?

 „Wir wollen nichts überstürzen“, sagt Wohlfahrt, der bisher in Südafrika Maschinen zur Brotverpackung produziert. „Ich wollte nicht mit veralteten Maschinen auf den Markt. Meine Zulieferer in Südafrika sind zum Teil auch nicht gut genug für Produkte, die gegen europäische und asiatische Konkurrenz bestehen müssen.“ Deshalb habe er im vergangenen Jahr die Verbesserung der Maschinen vorangetrieben und in diesem Jahr dafür ein weltweites Patent angemeldet. Derzeit sucht Wohlfahrt nach Zulieferern und hat sich auch auf der Hannover Messe umgeschaut.

 Für Transportbänder hat Wohlfahrt eine Firma aus Zarrenthin in Mecklenburg-Vorpommern an der Hand, für Schneidemesser einen Hersteller aus dem Raum Solingen-Remscheid und für Antriebsmotoren ein Schweizer Unternehmen. Aber das ist alles noch nicht endgültig. Das Ziel ist für Wohlfahrt aber klar: „Technologie aus diesem Jahrtausend und Qualität, die zehn Jahre Garantie erlaubt. Dazu soll es „Made in Germany“ sein. Das schafft Vertrauen, und diese Maschinen sollen ja mal fast das ganze Jahr rund um die Uhr laufen. Mit längerer Lebensdauer und geringerem Stromverbrauch als bei der Konkurrenz.“

 Brot schneiden, verpacken und die Tüten verschließen, das müssen die Maschinen leisten, die Wohlfahrt möglichst bald in Rinteln bauen lassen will. Zuerst aber muss ein Prototyp im Dauerbetrieb bestehen, bevor die Serienfertigung starten kann. Platz genug bietet das Gelände an der Braasstraße. „Nach hinten haben wir noch 7000 Quadratmeter“, sagt Wohlfahrt, dessen familiäre Wurzeln im Kalletal liegen. Im Oktober will er auf der Internationalen Backwaren-Ausstellung in München schon um Kunden werben. Wohlfahrt: „Wenn erst alles läuft, hoffe ich 20 bis 30 Maschinen pro Jahr in Rinteln bauen zu können. Das bringt dann sicher auch einige Arbeitsplätze.“dil

 Klaus Wohlfahrt an einer Verpackungsmaschine in der Betriebsstätte Braasstraße der KW Group. Richtig loslegen will er nun in diesem Herbst. dil

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