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Nachfrage als Zünglein an der Waage

Wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Nachfrage als Zünglein an der Waage

Schaumburg könne sich dem negativen Bundestrend zwar nicht entziehen, gleichzusetzen seien die wirtschaftlichen Entwicklungen des Landkreises und Deutschlands jedoch nicht: So lassen sich die Prognosen der Experten von IHK und Handwerkskammer für das kommende Jahr zusammenfassen.

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Insbesondere das Friseurhandwerk wird nach Ansicht der Kreishandwerkerschaft im kommenden Jahr unter Druck stehen.

Quelle: Symbolfoto: pr.

Landkreis (bes). Sie rechnen für 2015 mit einem leichten Wirtschaftswachstum in der Region.

„Die Frage, ob wir lediglich eine konjunkturelle Delle haben oder ein echter Wendepunkt bevorsteht, ist schwer zu beantworten“, gibt sich Martin Wrede zurückhaltend. Der Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Stadthagen verweist dabei auf die jüngsten Korrekturen der Wirtschaftsweisen bei der Prognose für die kommenden zwölf Monate. Seiner Einschätzung nach sind die Rahmenbedingungen für die Schaumburger Unternehmen gut: „Wir haben derzeit geringe Rohstoffpreise, insbesondere für Erdöl“, betont Wrede. Zudem planen die Unternehmen in Niedersachsen und der Region einer aktuellen IHK-Umfrage zufolge höhere Investitionssummen für 2015 ein. „Das ist für mich ein Fünkchen Hoffnung, dass wir nur von einer temporären konjunkturellen Abkühlung sprechen.“ Ob es dabei bleibt, hänge stark von der Inlandsnachfrage ab. „Diese ist derzeit die entscheidende Stütze.“

Sorge bereitet dem IHK-Sprecher, dass viele Unternehmen in Niedersachsen im kommenden Jahr keine zusätzlichen Stellen schaffen wollen. „Viele Betriebe gehen eher davon aus, Jobs abzubauen.“

Große Hoffnungen setzt Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, auf den Bau des Gesamtklinikums, weil der Landkreis bei der Auftragsvergabe die Möglichkeit habe, entsprechenden Einfluss zu nehmen. Auch von den geplanten Beratungen durch die Klimaschutzagentur und Sonderkreditprogramme der Banken im Landkreis werden Pape zufolge Betriebe profitieren.

„Grundsätzlich rechne ich für einen Großteil der Unternehmen zwar mit einer Dynamik, allerdings wird sie nicht so stark sein wie im Frühjahr 2014“, sagt der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. „Allerdings muss man auch deutlich machen, dass es ein Klagen auf hohem Niveau ist.“ Trotz alledem werden einige Betriebe zu kämpfen haben, damit sie nicht vom Markt verschwinden.

Großen wirtschaftlichen Druck erwartet Pape für Friseure, Bäcker und Fleischer. Während die Nahrungsmittelhersteller mit den großen Märkten in den Randlagen zu kämpfen hätten, gebe es im Friseurhandwerk mittlerweile ein Überangebot. „Der Kuchen ist nicht groß genug, als dass alle überleben werden.“ Daher werde es in absehbarer Zeit zu einer Marktbereinigung kommen.

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