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Name, Schicksal und Zigarettenmarke

Wirtschaft / Dienstjubiläum Name, Schicksal und Zigarettenmarke

Wenn man seit 40 Jahren an der Kasse sitzt, kennt man irgendwann nicht nur die Gesichter der Kunden, sondern auch ihre Namen, persönlichen Geschichten und Zigarettenmarken.

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Christian und Holger Schulz (außen) bedanken sich bei den Dienstjubilaren Ursula Hasemann (vorne von links), Hildegard Seggebruch, Hella Hattendorf, Sabine Möhlenbruck (hinten von links) und Ulli Schröder.

Quelle: rg

Stadthagen (kil). Diese Erfahrung hat Hildegard Seggebruch (62) gemacht, die seit 40 Jahren beim Feinkost- und Reformhaus Tietz im Verkauf arbeitet. Ihr Dienstjubiläum hat sie am Donnerstag zusammen mit anderen Jubilaren im Restaurant „Knossos“ in Stadthagen gefeiert. Der Austausch von alten Geschichten stand dabei im Mittelpunkt.

 Außer der 62-Jährigen gab es noch eine andere Mitarbeiterin, die für ihre 40-jährige Dienstzeit geehrt wurde. Hella Hattendorf (63) hat vor 40 Jahren in der Süßwarenabteilung begonnen und arbeitet noch heute dort. „Wo sind die 40 Jahre nur geblieben?“, fragt sie lachend. Natürlich habe sich in den vergangenen Jahrzenten so einiges geändert. Die beiden Frauen haben zahlreiche Kassenmodelle, die Deutsche Mark und sehr viele Schulkinder kommen und gehen gesehen.

 Dass Mitarbeiter so lange im gleichen Betrieb arbeiten, sei in der heutigen Zeit schon etwas Besonderes, machte Geschäftsführer Holger Schulz deutlich. Dass die Mitarbeiter viele Kunden persönlich kennen, sei für ein eher kleines Unternehmen besonders wichtig, meint er.

 Außer Hella Hattendorf und Hildegard Seggebruch wurden weitere Jubilare geehrt. Die übrigen Jubilare: Seit 25 Jahren sind Monika Grage und Gabriele Schöller bei „Tietz“. Auf zehn Jahre blicken Ursula Hasemann, Sabine Möhlenbruck und Ulli Schröder zurück.

 Dass die Jubilare allesamt Frauen sind, ist kein Zufall. Männer verließen in der Regel spätestens ein Jahr nach der Ausbildung wieder den Betrieb, um Karriere zu machen, meint Schulz.

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