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Nur leichte Veränderungen

Arbeitsmarkt im November Nur leichte Veränderungen

Was Meteorologen und Klimaforschern Kopfzerbrechen bereitet, sorgt am Arbeitsmarkt – zumindest in diesem Monat – für etwas Aufatmen: Die Arbeitslosenquote ist im November leicht gesunken, nicht zuletzt auch wegen des milden Wetters.

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Quelle: SN/Elze

Landkreis. „Temperaturbedingte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind kaum zu erkennen“, heißt es bei der Agentur für Arbeit in Hameln. „Die für diese Jahreszeit üblichen Entlassungen in den witterungsabhängigen Berufen sind größtenteils noch ausgeblieben.“ 5336 Menschen waren im Landkreis Schaumburg im November ohne Job, 76 weniger als noch vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote liegt demnach bei 6,7 Prozent. Im Vergleich zum November 2013 allerdings steht der Arbeitsmarkt in diesem Jahr schlechter da, damals waren nur 6,5 Prozent aller Erwerbsfähigen als arbeitslos registriert.

 Mit der aktuellen Quote liegt der Landkreis Schaumburg aber immer noch leicht unter dem Durchschnitt der Agentur-Niederlassung Hameln von 7,0 Prozent (2013: 7,3 Prozent) und steht auch besser da als die Geschäftsstellen Hameln (6,9 Prozent), Bad Pyrmont (7,6 Prozent) und Holzminden (7,5 Prozent).

 Positiv auf das Gesamtbild wirkten sich der Rückgang der Arbeitslosenzahlen in den Geschäftsstellen Hameln (-174), Stadthagen (-110) und Holzminden (-23) aus, Rinteln (+34) und Bad Pyrmont (+25) verzeichneten einen Anstieg. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Holzminden (4644) und Stadthagen (3878) die meisten Arbeitslosen verzeichnen. Dahinter folgen Holzminden (2606), Rinteln (1458) und Bad Pyrmont (735). Die Zahl der Arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger, die vom Jobcenter Schaumburg betreut werden, stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent an. Agentur-Pressesprecherin Martina am Wege sagte dazu auf Nachfrage, dies seien vermutlich noch Auswirkungen der Technik-Probleme, die das Jobcenter im August bei der Erfassung der Arbeitslosen hatte (wir berichteten). Die Jobcenter in Hameln-Pyrmont (-11,6 Prozent) und Holzminden (-3,4 Prozent) verzeichneten Rückgänge.

 Bei der Unterbeschäftigung bietet sich das gleiche Bild: Rückgang gegenüber dem Vormonat (-48), Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (60). Insgesamt 6863 Menschen hatten im November entweder keinen Job, waren in einer Weiterbildungsmaßnahme oder kurzfristig arbeitsunfähig. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 8,6 Prozent und bleibt damit gegenüber dem Vormonat gleich.

 Auf der anderen Seite des Arbeitsmarktes, bei den gemeldeten Stellen, verzeichnete die Agentur gegenüber dem Jahr 2013 einen Zuwachs. 866 Jobs sind derzeit im Bestand, davon nur einer nicht sozialversicherungspflichtig. 377 dieser Stellen sind seit mindestens drei Monaten vakant. Besonders gefragt waren in diesem Monat Bewerber aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung, beispielsweise Sozialassistenten. In der Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung sind ebenso noch Stellen frei wie im Bereich Verkehr und Logistik – Kraftfahrer ausdrücklich ausgenommen. aw

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