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Preisverfall drückt Umsatz

Raiffeisen-Landbung mit Geschäftsjahr zufrieden Preisverfall drückt Umsatz

Das vergangene Geschäftsjahr ist für den Raiffeisen-Landbund (RLB) nach Angaben von Vorstandsmitglied Marco Gottschalk durch strukturelle Veränderungen bei den Erzeugern und im Handel, durch große Preisschwankungen sowie durch internationale Krisen geprägt gewesen. Darüber hinaus habe der Wettbewerb an Schärfe gewonnen und aufseiten der Verbraucher haben sich Gewohnheiten und Bedürfnisse verändert.

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Großprojekt im abgeschlossenen Geschäftsjahr: Am Hafen Berenbusch sind vier Silos, eine Getreideannahmestelle und eine Stückguthalle erneuert worden.

Quelle: pr.

Bückeburg. Dessen ungeachtet zeigt sich Gottschalk während der Generalversammlung im Rathaussaal in Bückeburg mit den zurückliegenden Monaten zufrieden. „Die Entwicklungen auf dem Agrarmarkt haben uns vor große Herausforderungen gestellt. Gleichwohl ist es uns gelungen, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen“, meinte das Vorstandsmitglied der Genossenschaft.

 Im Geschäftsjahr 2013/2014 ist es den 286 Mitarbeitern des Raiffeisen-Landbundes gelungen, den Güterumsatz um rund 4000 Tonnen auf insgesamt 645000 Tonnen zu steigern. Aufgrund eines Preisverfalls in mehreren Geschäftssparten konnte der Umsatz mit dem Güterumschlag jedoch nicht Schritt halten und sank um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 338 Millionen Euro. Den Jahresüberschuss nach Steuern bezifferte Marco Gottschalk auf gut 3,6 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch rund 3,9 Millionen Euro gewesen.

 Zu dem positiven Ergebnis trugen Gottschalk zufolge auch die Tochterunternehmen wie der Raiffeisen Warenhandel Halle (Westfalen) bei. Dieser Betrieb, der sich auf die Aufbereitung von Saatgut spezialisiert hat, erwirtschaftete einen Umsatz von 52 Millionen Euro. Auch der Bereich Biogas mit seinen vier Gesellschaften, an denen der RLB beteiligt sei, liefe rund und habe zum Unternehmenserfolg beigetragen.

 Auf Beschluss der Generalversammlung wird an die mehr als 2300 Genossenschaftsmitglieder wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von sieben Prozent ausgeschüttet. Mit dem verbleibenden Überschuss von etwa 3,4 Millionen Euro sollen die Rücklagen gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 48 Prozent.

 Zu den größten Investitionen in den vergangenen Monaten zählten die Neubauten einer Stückguthalle, einer Getreideannahme sowie von vier Silos am Hafen Berenbusch. Darüber hinaus floss ein großer Betrag in die Modernisierung des Tankstellennetzes. An insgesamt 13 Standorten wurde dabei gebaut. Ein weiterer großer Posten auf der Investitionsliste war die Erneuerung des Fuhrparks.

 Für das laufende Geschäftsjahr sind beim RLB umfangreiche Investitionen in den Standort am Hafen in Hille vorgesehen. Ziel ist es, dort die Umschlagkapazität zu erhöhen. Zu diesem Zweck sollen die Getreideannahme, Silos und die Schiffsverladeeinrichtung erneuert werden. Grundsätzlich blickt Gottschalk verhalten optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Die Monatsabschlüsse zeigen dem Vorstand zufolge, dass dieses zu einer weiteren Stabilisierung der Ertrags- und Vermögenslage beitrage. Allerdings haben die Berechnungen auch gezeigt, dass sich der preisbedingte Umsatzrückgang fortsetze. bes

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