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SEPA steht in den Startlöchern

Landkreis / Noch Zeit bis zum 1. Februar 2014 SEPA steht in den Startlöchern

Die Vorbereitungen für die Umstellung der Bankkonten auf die neuen SEPA-Nummern sind in Schaumburg weitgehend abgeschlossen. Das teilten die in Schaumburg ansässigen Banken auf Anfrage unserer Zeitung mit. Damit sind sie für den Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) gut gerüstet.

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Von Axel Wagner. Landkreis. Privatkunden sind von der Umstellung eher weniger betroffen. Sie haben nach den Worten von Petra Kallwaß, Leiterin Vertriebsmanagement bei der Volksbank in Schaumburg, noch bis 2016 Zeit, sich auf die neuen, langen Kontonummern einzustellen. Daueraufträge und Terminüberweisungen werden automatisch umgestellt. Unternehmen und Vereine allerdings müssen bis zum 1. Februar 2014 mit der Umstellung fertig sein, da sie für die Lastschriften eine Gläubiger-ID benötigen (siehe Kasten). „Die Volksbank in Schaumburg hat hierfür bereits Informationsveranstaltungen durchgeführt und bereitet ihre Firmenkunden sowohl per Brief als auch in jedem Kundengespräch auf die SEPA-Einführung vor.“

Bei der Volksbank Hameln-Stadthagen haben nach eigenen Angaben bereits 95 Prozent der Firmenkunden ihre Gläubiger-ID beantragt, so Banksprecher Helmut Kiesewalter. „Aber noch nicht alle Softwarehersteller haben die erforderlichen Anpassungen vorgenommen, dort besteht noch Handlungsbedarf.“ Wichtig sei es, mit der Umstellung nicht bis Januar zu warten. Außerdem müsse auch Online-Banking-Software aktualisiert werden.

Bei der Commerzbank ist diese Umstellung für Privatkunden bereits vollzogen, die mobile Zahlungsverkehrssoftware für Handys soll nach den Worten von Uwe Schreiber, Filialleiter in Stadthagen, Ende November SEPA-Zahlungsaufträge entgegennehmen.

Gut informiert zeigen sich die Kunden der Sparkasse Schaumburg nach Einschätzung von Pressesprecher Werner Nickel. Die Informationsveranstaltungen im Oktober seien sogar mangels Anmeldungen abgesagt worden – ein Erfolg der umfangreichen Informationen im zu Ende gehenden Jahr, vermutet er. Die interne Umstellung sei so gut wie abgeschlossen.

Das ändert sich bei Lastschriften

Wer künftig Beträge einziehen möchte, beispielsweise Mitgliedsbeiträge, benötigt eine Gläubiger-Identifikationsnummer (CI) von der Deutschen Bundesbank.
Einzugsermächtigungen zwischen Firma und Verbraucher können in sogenannte Basislastschriften umgewandelt werden. Der Kunde muss lediglich über den Zeitpunkt der Abbuchung informiert werden.
Bei Firmenlastschriften, also dem Zahlungsverkehr zwischen Nicht-Verbrauchern, müssen neu vereinbart werden.
Zahlungen mit EC-Karte und Unterschrift, zum Beispiel im Supermarkt, sind künftig nach Auskunft der Sparkasse nicht mehr möglich. Dort muss in jedem Fall die PIN-Nummer eingegeben werden.

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Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

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