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Schaumburg Vorbild für Region Hannover

Landkreis Schaumburg Vorbild für Region Hannover

Das finanziell klamme Klinikum Region Hannover (KRH) will den Konzern weiter konsolidieren: Drei Standorte sollen geschlossen werden, gleichzeitig soll ein neues und größeres Krankenhaus im Osten der Region Hannover gebaut werden.

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Quelle: SN

Landkreis. Das Modell des Gesamtklinikums im Schaumburger Land hat dabei gewisse Vorbildfunktion.

 Aus der Landespolitik gibt es derzeit Druck zu Entscheidungen wie die Führung des KRH um Barbara Schulte anvisiert hat. Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) dringt derzeit auf „zukunftsfeste Strukturen“ – also auf Häuser, die sich effizienter führen lassen als bisher. Als Vorbild dienen die Krankenhäuser in Stadthagen, Rinteln und Bückeburg: Sie fusionieren zum Gesamtklinikum Schaumburger Land; ihr Neubau wird mit in diesem Jahr 25 Millionen Euro gefördert. Insgesamt gibt es 95 Millionen Euro Fördergeld.

 Die Lage für das Klinikum Region Hannover ist dabei alles andere als rosig: Im Frühjahr 2013 musste die Region ihr Klinikum mit einer Finanzspritze von 75 Millionen Euro aus der Not retten. Geknüpft wurde sie an einen Konsolidierungsplan, der im Kern den sukzessiven Abbau von 400 der insgesamt 8500 Stellen vorsieht. Damit sollte erreicht werden, dass der kommunale Krankenhausverband zwar bis 2017 noch Defizite im Millionenbereich verkraften muss, aber dann wieder schwarze Zahlen schreibt. Offensichtlich glaubt man nun nicht mehr, dass die bisherigen Anstrengungen ausreichen.

 Den Plänen zufolge soll es bei der Konsolidierung auch um den Standort in Springe gehen. Dieses soll in die Einrichtung in Springe „integriert werden“, wie es heißt. Als Ersatz für das Krankenhaus in Springe ist eine sogenannte Praxisklinik ohne stationäre Behandlung geplant.

 Das neue Großkrankenhaus in der Region Hannover soll, ähnlich wie die im Bau befindliche Einrichtung in Vehlen, zwischen 400 und 500 Betten haben. In spätestens acht Jahren soll der Betrieb aufgenommen werden können.r

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