Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 9 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Schaumburg droht Desaster

IG Bau fordert 2900 neue Wohnungen und mehr „bezahlbaren Wohnraum“ Schaumburg droht Desaster

Nach Einschätzung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) droht Schaumburg ein Desaster: „Bei vielen Altbauten – gerade aus der Nachkriegszeit – lohnt sich eine Sanierung wirtschaftlich kaum noch.

Voriger Artikel
IG Bau fordert 2900 neue Wohnungen
Nächster Artikel
Energiewende in der Region heiß diskutiert

Nach Ansicht der Industriegewerkschaft IG Bau wird im Landkreis zu selten Wohnungsbau betrieben.

Quelle: pr.

Landkreis. Damit fallen nach und nach immer mehr Wohnungen weg. Gleichzeitig kommen mehr Zuwanderer zu uns“, sagt Hinrich Witte, Bezirksvorsitzender der IG BAU Niedersachsen-Mitte.

 Verschärft werde die Wohnungsnot dadurch, dass es einen starken Trend zu Ein-Personen-Haushalten gebe, so der Interessenvertreter. „All das lässt den Bedarf an neuem Wohnraum im Kreis Schaumburg steigen“, betont Witte.

 Die Gewerkschaft geht davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren fast 2900 Wohnungen gebaut werden müssen. Witte verweist auf eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Den Zahlen zufolge müssen bereits in diesem Jahr etwa 530 Wohnungen im Landkreis gebaut werden.

 Die IG Bau macht sich dafür stark, dass insbesondere „bezahlbarer Wohnraum“ geschaffen wird. „Wir brauchen in Schaumburg mehr Wohnungen für Normal- und Geringverdiener. Außerdem gibt es einen enormen Mangel an altersgerechten Wohnungen. Auch das Angebot bei Sozialwohnungen ist schon seit Langem mehr als dürftig“, kritisiert Witte die derzeitigen Zustände. Selbst diejenigen, die einen Wohnberechtigungsschein besitzen, haben oftmals keine Chance, tatsächlich eine entsprechende Wohnung zu bekommen. In diesem Segment spitze sich die Situation durch die verstärkte Aufnahme von Asylbewerbern zu.

 Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hatte in seiner aktuellen Studie den Wohnungsmarkt, die Bevölkerungsentwicklung und die Alterung der Wohngebäude ermittelt. Zudem flossen weitere Daten aus anderen Bereichen in die Erhebung ein. „Mit dieser Studie liegen die Fakten auf dem Tisch. Für den Neubau bezahlbarer Wohnungen im Kreis Schaumburg müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Dafür brauchen wir auch mehr steuerliche Anreize und weniger Bürokratie rund um den Bau“, hob Witte hervor. r, bes

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 12.616,50 -0,21%
TecDAX 2.276,00 +0,88%
EUR/USD 1,1203 -0,06%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 24,00 +2,57%
LUFTHANSA 17,04 +2,40%
LINDE 172,00 +1,32%
SIEMENS 125,68 -1,00%
BAYER 116,68 -0,81%
HEID. CEMENT 82,57 -0,74%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 142,29%
Crocodile Capital MF 117,54%
Polar Capital Fund AF 105,74%
Fidelity Funds Glo AF 104,49%
NORDINTERNET AF 98,93%

mehr