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So sollen Investoren gelockt werden

Rinteln So sollen Investoren gelockt werden

Uwe Mantik, Geschäftsführer des bundesweit tätigen Instituts für Regionalwirtschaft „CIMA“, ist optimistisch. In der Rintelner Kloster- und Weserstraße lassen sich ihm zufolge an zwei, möglicherweise auch drei Standorten genug Ladenflächen zusammenlegen, um sie für Entwickler und Investoren interessant zu machen.

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Quelle: SN

Rinteln. Ziel: mindestens 300 Quadratmeter im Erdgeschoss.

 Das ist der Unterschied zu bisherigen CIMA-Gutachten: Es wird nicht nur der Ist-Zustand dokumentiert, sondern auch konkrete Lösungsvorschläge mitgeliefert. Deren Basis sind Gespräche mit Grundeigentümern.

 Mantik referierte im Hotel Stadt Kassel vor Mitgliedern des Stadtmarketingvereins Pro Rinteln. Für ein Projekt habe er bereits mit zwei, für ein zweites mit drei Grundeigentümern konkrete Verhandlungen geführt. Mantik: „Die Chancen sind gut.“

 Käme man zu einer Einigung, werde er die Konzepte Investoren und Projektentwicklern vorstellen. Dass die Zusammenlegung von Flächen auch über Häuser und Grundstücke hinweg funktionieren kann, zeigte er an Beispielen aus Nienburg, Schwabach und Buxtehude.

 Eine Idee allerdings wird wohl noch Zukunftsmusik bleiben – nämlich auf dem Kollegienplatz einen „Lebensmittelvollversorger“, einen Supermarkt, für die Innenstadt anzusiedeln. Mantiks Vorstellung: Unten Ladenfläche, oben wohnen. Doch dazu müssten die Verwaltungen von Landkreis und Stadt Rinteln sich darüber einig werden, wohin die IGS umziehen könnte.

 Den Pavillon abzureißen, dürfte das kleinste Problem sein. Mantik favorisiert diesen Standort, weil „Lebensmittelvollversorger ihre Parkplätze am liebsten im Laden hätten“. Das sei im Ansatz am Kollegienplatz am besten zu realisieren. So sei es zum Beispiel vorstellbar, die Parkfläche an der Volksbank zu verdoppeln.

 Über die konkreten möglichen Projekte in der Kloster- wie Weserstraße mochte sich Mantik im Detail nicht äußern. Aber: Nach den Modellrechnungen der CIMA wären beide Konzepte „wirtschaftlich darstellbar“, hieß es.

 Immerhin ließ der Gutachter durchblicken, was er im Prinzip meint: einen „Frequenzbringer“ wie das hippe Modehaus H&M und einen großen Biosupermarkt.

 Jegliche Pläne für eine weitere, von den Gutachtern anvisierte mögliche Fläche scheiterten daran, dass man das „Schlüsselgrundstück“ nicht erwerben könne. Der Eigentümer habe jedes Gespräch abgelehnt.

 Die Zukunft der ehemaligen „IhrPlatz“-Immobilie sei noch offen. Derzeit werde ein Verkehrswertgutachten erstellt, die CIMA sei im Gespräch mit der Erbengemeinschaft.

 Zu Beginn hatte Mantik in einer Powerpoint-Präsentation den Stand der Dinge im Schnellverfahren präsentiert. Der CIMA-Geschäftsführer zählte im Spätsommer dieses Jahres 39 Leerstände in der Innenstadt, davon sechs in der Kloster- und Weserstraße. Die Wettbewerbsfähigkeit der vorhandenen Betriebe sei gut, das Angebotsniveau ebenfalls. Dagegen ist der Verkaufsflächenanteil in der Innenstadt gegenüber der Gesamtverkaufsfläche in der Stadt mit 24,2 Prozent zu gering. 35 Prozent wären ideal. Die Pro-Kopf-Kaufkraft liege im Mittelwert. In Bückeburg sei sie besser, in Stadthagen schlechter. wk

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