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So will Bornemann wachsen

Gelldorf / ITT Bornemann So will Bornemann wachsen

Gute Nachricht für ITT Bornemann: Der Ortsrat unter Regie von Andreas Hofmann (Team Gelldorf) hat die Erweiterungsabsichten des Unternehmens positiv aufgenommen.

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ITT Bornemann soll erweitert werden.

Quelle: pr.

Gelldorf. Er spricht sich einstimmig dafür aus, die drei alten Bebauungspläne so zu ändern, dass Bornemann schnell weiter wachsen kann. „Wir sehen nichts, was im Grundsatz kritisch ist“, erklärt Hofmann. Nun sollen Bürger und Behörden an der Planung beteiligt werden. Allerdings: „Eine Erweiterung der Firma sollte grundsätzlich in Richtung Westen erfolgen – weg vom Ort“, machen Team Gelldorf und die oppositionelle SPD bei der jüngsten Zusammenkunft im Mehrzweckraum einvernehmlich deutlich.

Als die besagten B-Pläne vor inzwischen fast 25 Jahren aufgestellt wurden, gab es auf dem fraglichen Firmenareal erst wenige Gebäude; im Laufe der Zeit kam im Osten die Stellplatzfläche zwischen der verlegten Kreisstraße 14 und dem Industriegebiet hinzu, außerdem die südlich der Industriestraße gelegene Fläche „In den Wiesen“. Letztere ist Bestandteil des Masterplans, den der Architekt 2012 vorstellte, dort sollen Stellplätze ausgewiesen werden. Derweil wird der Raum für Bornemann knapp. „Jetzt“, sagt Wolfram von Lange vom Institut für Stadtentwicklung und Regionalplanung (ISR) mit Sitz in Hannover, „drängt die Zeit“.

Zunächst wolle die Firma im Norden der Industriestraße ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude bauen, heißt es in einer Tischvorlage von Bernhard Watermann; eine erste Bauvoranfrage datiert vom August. Der Fachbereichsleiter: „Im Nachgang wird dann später der südliche Teil der Industriestraße überplant.“ Das besagte Gebäude soll aus zwei Teilen bestehen und inklusive der technischen Aufbauten eine Höhe von etwa 13,5 Metern haben. Das Unternehmen möchte im Frühjahr 2014 mit dem Bau beginnen. Standort des Gebäudes soll der jetzige Parkplatz etwa sein. Diskutiert wird derzeit, ob es womöglich etwa 20 Meter weiter in den „toten Winkel“ in Richtung des Schnittpunkts der beiden Straßen verschoben werden soll – oder nicht. So oder so indes ist als Ausgleichfläche eine Fläche „im Süden des Liethbaches“ vorgesehen, wie von Lange sagt. Der Liethbach selbst soll umgestaltet werden, das Wasser langsamer abfließen können – ob nach Norden oder aber nach Süden ist derzeit noch unklar.

Überdies soll die gesamte Eingrünung, welche die Firma in die Landschaft einbettet, erhalten bleiben. Die Nachbarn müssten weder im Süden noch im Norden eine zusätzliche Geräuschentwicklung befürchten. Entlang der Industriestraße soll es einen Streifen geben, auf dem Lkw abgestellt werden können, so der Vorschlag des Planers. Gleichzeitig soll die Einmündung Industriestraße/Dorfstraße auf Wunsch der Firma aufgeweitet werden; Lastwagen soll so die Ausfahrt erleichtert werden. „Langfristig“, so von Lange, „stellt sich die Frage, ob die Dorfstraße immer Kreisstraße bleiben muss – oder nicht irgendwann ,Stadtstraße‘ werden kann“.

Die Industriestraße wiederum könne eventuell eines Tages „vorne dicht gemacht werden“ und als Teil des Bornemann-Betriebsgrundstückes genutzt werden. „Sie ist eng und eigentlich nicht geeignet, um dort auf beiden Seiten zu parken“, befindet Hofmann. Zu Recht sei die Firma besorgt, dass der querende Verkehr mit Gabelstaplern zu Unfällen führen könne – zumal dort wenigstens Tempo 50 oder 60 gefahren werde. Sinnvoll aber, so der Ortsbürgermeister, sei Tempo 30, doch dagegen sperre sich der Landkreis. Eine Erschließung des Betriebsgeländes sei übrigens auch über den zu einer Kreisstraße ausgebauten Kuhkamp denkbar; dadurch könne die Dorfstraße entlastet werden. Allerdings dürfe eine Erschließung nicht zulasten der Nachbargemeinde gehen.

Bornemann selbst denke an eine Erweiterung in Nord-Süd-Richtung. „Das jedoch“, so von Lange, „ist nicht zwingend“. Für Dirk Rodenbeck (Team Gelldorf“ ist es wichtig, dass „,In den Wiesen’ ausschließlich Stellplätze, aber keine Bauten“ entstehen. Auch dürften bestehende Dörfer „nicht zusammen wachsen“, weil sie so ihren Charakter verlören. Kirsten Battgalia (SPD) erinnert daran, dass sich der Ortsrat in der Vergangenheit immer für eine Expansion Bornemanns Richtung Westen respektive in Richtung Kläranlage stark gemacht habe. tw

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