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Sparkassen-Chef bleibt gelassen

Hahne sieht Fusionen im Nachbarlandkreis als "schlüssig" an Sparkassen-Chef bleibt gelassen

Die Stadtsparkasse Hameln und die Sparkasse Weserbergland wollen in den kommenden Monaten fusionieren. Dass mit der geplanten Verschmelzung im Nachbarlandkreis ein neues großes Bankinstitut entsteht, treibt dem Schaumburger Sparkassenchef Hans-Heinrich Hahne keine Sorgenfalten auf die Stirn.

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Hans-Heinrich Hahne

Quelle: tol

Landkreis. „Die geplante Fusion ist schlüssig und folgerichtig“, kommentiert Hahne den Zusammenschluss.

 Auf die Sparkasse Schaumburg habe die Fusion der beiden in Hameln beheimateten Banken keinen Einfluss, zwinge auch aktuell nicht zu Überlegungen, sich selbst nach einem potenziellen Fusionspartner umzusehen. Die Gründe dafür liegen nach Hahnes Meinung auf der Hand: ,,Es gibt zwei Gründe für Fusionen. Zum einen, wenn sie veränderten Trägergebieten folgen, falls es also zu einer Kreisreform kommen sollte; und zum anderen, wenn betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten dafür sprechen.“

 Wobei letztere Aussage die positive Umschreibung des Begriffes wirtschaftliche Schieflage beschreibt. Und davon kann im Vergleich der Banken keine Rede sein: Nach der Fusion wird die neue Sparkasse Hameln-Weserbergland gemessen am Geschäftsjahr 2014 eine Bilanzsumme von rund 2,26 Milliarden Euro ausweisen können, über rund 87000 Privat- und Geschäftsgirokunden verfügen und rund 520 Mitarbeiter beschäftigen. Damit bleibt die Sparkasse Schaumburg, was diese Kennzahlen betrifft, die Nummer 1 der Banken im Weserbergland: mit 2,42 Milliarden Euro Bilanzsumme, knapp 100000 Kunden und etwa 580 Mitarbeitern. Was wohl auch daran liegt, dass es auch nach der geplanten Fusion im Nachbarkreis im Gegensatz zu Schaumburg nicht gelungen ist, alle Sparkassen unter einem Dach zu vereinigen: Die Stadtsparkasse Bad Pyrmont will vorerst weiter eigenständig bleiben.

 Dass die beiden Institute in Hameln gerade jetzt den Weg in eine gemeinsame Zukunft suchen, hängt mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Finanzbranche zusammen. Zum einen sind Banken und Sparkassen angehalten, ihre Eigenkapitalquote zu erhöhen, zum anderen fördern vier Faktoren den Zwang zur Größe bei den Kreditinstituten: die anhaltende Niedrigzinsphase, die die Gewinnmargen drückt; gesetzliche Regulationen, die das Bankgeschäft erschweren; immer höhere Investitionen in Technik und digitale Angebote; das damit einhergehende veränderte Kundenverhalten und die demografische Entwicklung, die über kurz oder lang die Zahl der Kunden sinken lassen wird.

 Sicher ist vor diesem Hintergrund eines: Auch wenn es bei der Sparkasse Schaumburg derzeit keine Überlegungen gibt, sich nach einem Fusionspartner umzusehen, ist ein solcher Schritt in der Zukunft nicht auszuschließen. sr

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