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Stadtsparkasse Porta Westfalica erhält Filialen – vorerst

Kreditinstitut schließt Schließungen langfristig nicht aus Stadtsparkasse Porta Westfalica erhält Filialen – vorerst

Voraussichtlich bis Ende März entsteht in Kleinenbremen die erste Geschäftsstelle der Stadtsparkasse Porta Westfalica, die ohne Kasse auskommt. Stattdessen gibt es einen Automaten, den Kunden selbst bedienen können.

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Ende März können Kunden der Stadtsparkasse Porta Westfalica ihre Bankgeschäfte wieder in der Kleinenbremer Filiale erledigen, deren Neubau zurzeit entsteht.

Quelle: ly

Porta Westfalica. „Wir setzen damit erstmals eine Technik ein, die in anderen Geldinstituten schon lange etabliert ist, fügen uns aber auch den zuletzt immer strengeren Versicherungsschutzauflagen“, erklärt Sparkassenvorstand Peter Homeier. Für den Kleinenbremer Neubau musste das frühere Gebäude weichen.

 Im Gegensatz zur Sparkasse Schaumburg, die zum Jahresende 14 unrentable Kleinfilialen dichtgemacht hat, ist in Porta von Schließungen zumindest vorerst keine Rede. „Obwohl die Stadtsparkasse Porta Westfalica ein im Verhältnis zur Größe der Geschäftsgebiete dichtes Filialnetz unterhält, gibt es gegenwärtig keine konkreten Pläne, Geschäftsstellen zu schließen“, versichert Homeier. Auf mittel- beziehungsweise langfristige Sicht sei eine Reduzierung des Netzes jedoch nicht auszuschließen. Gegebenenfalls, so der Vorstand, würden kleinere Standorte zu größeren, moderneren Einheiten zusammengefasst.

 „Letztlich geben jedoch die demografische Entwicklung vor Ort sowie die zunehmende Nutzung digitaler Medien und damit der Kundenwunsch den Takt vor, welche Geschäftsstellen weiterhin besucht werden und welche nicht“, sagt Homeier. Homebanking im Internet findet offenbar großen Anklang. Nach Auswertungen der Stadtsparkasse führt etwa jeder zweite Geschäftskunde sein Konto online, bei den Privatkunden sind es knapp 44 Prozent.

 Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Filiale in Nammen dichtgemacht werden soll. Helmuth Kahl, der nach Schließung der dortigen Grundschule den Schulkomplex gekauft hat und auf dem Gelände ein neues Dorfzentrum plant, umwirbt auch Banken als Mieter für den Gewerbetrakt des vorgesehenen Gebäudes. Vorstellen könnte Homeier sich einen solchen Umzug offenbar. Kahls Vorhaben, den Ort attraktiver und lebenswerter zu machen, werde von der Stadtsparkasse „außerordentlich begrüßt“. Sobald konkrete Pläne vorliegen, soll deshalb ein Umzug „eingehend geprüft“ werden. Eine komplette Schließung ist für Homeier „keine Option – diesbezüglich gibt es auch ein klares Votum aus unserer Kundschaft“. Die Geschäftsstelle Nammen gehöre jedoch zu den Filialen, „wo uns auch die Bausubstanz Kopfschmerzen bereitet“.  ly

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