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Strom per Prepaid-Karte

Stadtwerke Rinteln haben neuen Kassenautomaten Strom per Prepaid-Karte

Im Eingangsbereich des Stadtwerke-Kundenzentrums steht seit Kurzem ein Kassenautomat. „Der soll den Kassenschalter im Hauptgebäude zukünftig ersetzen und von unseren Kunden, die nach wie vor die monatliche Bareinzahlung bevorzugen, genutzt werden“, erklärt Caroline Prasuhn, Ansprechpartnerin im Service-Center des städtischen Energieversorgers.

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An diesem Automaten können die Prepaid-Karten der Stadtwerke aufgeladen werden.

Quelle: cm

Rinteln. „Und natürlich sollen hier auch unsere Prepaid-Kunden ihre Karten aufladen können“, ergänzt die Kundenberaterin. Es gebe eine ganze Reihe Menschen, die ihren Energiekostenabschlag monatlich persönlich einzahlen möchten, anstatt ihn vom Konto abbuchen zu lassen, Das Prepaid-System wendet sich an Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, Schwierigkeiten beim Bezahlen ihrer Rechnungen haben. Bei größeren Energieversorgern würde dem Kunden, der mehrere Raten schuldig geblieben ist, schnell der Strom abgestellt, so Prasuhn. Aber die Stadtwerke hätten als kommunaler Betrieb auch eine soziale Verantwortung, „und so bieten wir in solch einer Situation oft an, den Strom weiter gegen Vorkasse zu beziehen“.

 Dafür werde beim Kunden ein spezieller Zähler eingebaut, zu dem eine aufladbare Karte gehöre. Und je nach aufgeladener Summe stehen dem Haushalt dann die entsprechenden Kilowattstunden zur Verfügung. „Der Vorteil für den Kunden: Er braucht keine Angst vor einer Komplettabstellung zu haben. Vorteil für uns: Jede verbrauchte Kilowattstunde ist auch bezahlt“, fasst Prasuhn die Gründe, die für die Prepaid-Lösung sprechen, zusammen.

 Etwa 30 Haushalte in ihrem Zuständigkeitsbereich erhalten ihre Energie auf diese Art und Weise, meint die Kundenberaterin. „Wir haben die Zahl im letzten Jahr mit Blick auf die geplante Anschaffung des Kassenautomaten bewusst etwas heruntergefahren. Damit das Aufladen dort möglich wird, müssen entsprechend kompatible Karten ausgegeben und neue Zähler eingebaut werden.“ Längerfristig wolle man das Modell jedoch wieder einem größeren Kreis von Kunden anbieten. Beim Einbau der Zähler hake es im Moment noch ein bisschen. „Solange diese Installation nicht abgeschlossen ist, müssen Prepaid-Kunden ihre Karten weiter am Kassenschalter gegen Bares aufladen lassen. Erst danach wird der Schalter endgültig geschlossen“, erklärt Prasuhn.

 „Ich gehe davon aus, dass viele Prepaid-Kunden die neue Technik begrüßen werden, denn der Automat soll auch außerhalb unserer Service-Zeiten zugänglich sein. Dann ist hier nicht mehr so viel Publikumsverkehr und man kann die Karten diskreter aufladen. Es ist nämlich vielen Menschen verständlicherweise unangenehm, wenn ihre finanziellen Schwierigkeiten auf solche Art und Weise offensichtlich werden.“ cm

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