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Stadtwerke müssen Wasser einkaufen

Wasserverband verkauft Wasser nach Barsinghausen Stadtwerke müssen Wasser einkaufen

Aus den Deisterquellen fließt immer weniger Wasser in die Reservoirs der Stadtwerke Barsinghausen. Um den Verlust auszugleichen, bezieht die städtische Versorgungsgesellschaft derzeit zusätzlich Wasser vom Wasserverband Nordschaumburg aus der Förderanlage in Landringhausen – etwa 20 Kubikmeter pro Stunde.

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Barsinghausen. Schon im Jahr 2014 floss das Wasser aus den Quellen im Deister spärlicher. „Da waren es nur noch 400000 Kubikmeter, während wir in den Vorjahren bis zu 700000 Kubikmeter hatten“, erläutert Jochen Möller, Geschäftsführer der Stadtwerke.

 Grund für diesen Rückgang seien vor allem die schneearmen Winter. „Wir brauchen im Deister viel Schnee, der langsam abtaut und die Quellen wieder auffüllt. Der Regen aus den vergangenen Tagen nutzt nichts, weil das Wasser kaum versickert, sondern den Hang runterfließt“, sagt Heiko Bartling, Leiter des Grundwasserwerks Eckerde.

 Weil die Quellwasserförderung auf 35 Kubikmeter pro Stunde nahezu halbiert wurde, kaufen die Stadtwerke vorübergehend 20 Kubikmeter je Stunde vom benachbarten Wasserverband Nordschaumburg hinzu. „Sonst müssten wir unser Grundwasserwerk in Eckerde bis an die Leistungsgrenze fahren“, betont Bartling. Während der heißen Tage vor wenigen Wochen mit Temperaturen um 40 Grad Celsius förderte die Anlage in Eckerde bereits am Limit – mit bis zu 7000 Kubikmetern am Tag. Normal sei eine Tagesförderung von 4500 bis 5000 Kubikmetern.

 Das zugekaufte Wasser aus Nordschaumburg hat jedoch einen Härtegrad von 28 – deutlich mehr als das Stadtwerkewasser mit einem Härtegrade von 15 bis 16. „Dadurch kann es verstärkt zu Kalkablagerungen kommen. Das merken vor allem Kunden, die nahe am Wasserwerk in Landringhausen wohnen. In den entfernteren Ortschaften vermischt sich das Wasser, und der Unterschied ist nicht mehr so gravierend“, erläutert Bartling. Voraussichtlich bis Endes des Sommers müssen die Stadtwerke zusätzliches Wasser aus Landringhausen ins Netz einspeisen. Damit ist das grundsätzliche Problem mit den wasserarmen Deisterquellen aber nicht vom Tisch. „Auf diese Situation müssen sich die Stadtwerke nachhaltig einstellen“, betont Bartels.  her

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