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Standgebühren in der Kritik

Beschicker klagen über „bedenkliches Ausmaß“ Standgebühren in der Kritik

Hamelns Stadtmanager Dennis Andres hat im Zusammenhang mit dem Hamelner Weihnachtsmarkt einen guten Job gemacht. Davon jedenfalls sind die einzelnen Aussteller überzeugt, wie Peter Ehlerding, Vorsitzender der IG Weihnachtsmarkt, beim sechsten Beschickerabend im Hotel „Zur Krone“ sagte.

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Planung und Gestaltung des Weihnachtsmarktes in Hameln sollten künftig in Händen des Stadtmanagers liegen, meint die IG Weihnachtsmarkt.

Quelle: Dana

Hameln. Die Stimmung sei gut, die Besucherzahlen (auszumachen an den vielen Bussen) und die Umsätze seien es offenbar auch – trotz des überwiegend miesen Wetters. Dazu beigetragen hat nach Ehlerdings Worten aber auch die Eisbahn auf dem Lütjen Markt und nicht zuletzt der Zirkus Roncalli, der für zehn Tage seine Zelte im Bürgergarten aufgeschlagen hatte.

 Andererseits: Was gut sei, könne meistens noch verbessert werden. Davon jedenfalls ist Horst Töneböhn, Schatzmeister der IG, fest überzeugt. Obwohl die Lücken nach zwei Jahren recht gut gefüllt seien, könne man etwa mehrere Süßigkeitenstände nebeneinander vermeiden, so einer seiner Vorschläge, wobei er Politik und Verwaltung aber auch dafür lobte, einen runden Tisch eingerichtet zu haben, statt wie in der Vergangenheit „unsinnige bürokratische Entscheidungen“ zu treffen und „draufzuhauen“, statt miteinander zu reden.

 Was Töneböhn aber Sorgenfalten auf die Stirn treibt, sind die Standgebühren. „Sie haben mittlerweile ein bedenkliches Ausmaß angenommen“, beklagt der Schatzmeister. Die IG glaubt, dass das vor allem am Zusammenlegen von unterschiedlichen Bereichen im sogenannten Veranstaltungsverbund liegt, um Steuern zu sparen. Das aber gehe klar zulasten der Marktbeschicker. Nach Auffassung der IG wäre es besser, den Weihnachtsmarkt aus diesem Verbund auszugliedern, damit die Beschicker nicht teilweise die Verluste etwa des Theaters mittragen müssten.

 Die IG hält es nach den Worten ihres Schatzmeisters für sinnvoll, den Weihnachtsmarkt in Planung und Gestaltung in die Hände des Stadtmanagers zu geben, schließlich sei die Erstellung des Standplanes und des Rahmenprogramms keine hoheitliche Aufgabe, die zwingend im Rathaus vorgenommen werden müsste. Und: Ein neuer Name soll gefunden werden, der die Querelen der letzten Jahre vergessen macht.

Von Christa Koch

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