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Start in die Gründerwoche

Landkreis / Auftakt Start in die Gründerwoche

Das Thema „Netzwerke“ hat am Montagabend im Mittelpunkt des Startschusses für die „Gründerwoche Schaumburg 2012“ im Kreishaus gestanden. Und das nicht zufällig: Denn gefeiert wurde bei dieser Gelegenheit das 15-jährige Bestehen des von der Kreisverwaltung koordinierten Schaumburger Netzwerkes „Zentrum für Unternehmensgründung und -sicherung“ (Z.U.G.).

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Z.U.G.-Geschäftsführerin Anja Gerwald (rechts) und Melanie Thiem von den Schaumburger Wirtschaftsjunioren präsentieren die nagelneue „mobile Visitenkarten-Wand“ des Netzwerks.

Quelle: rg

Landkreis (ssr). „Gehste hin, trinkste mit, biste drin“ – gleichermaßen schwungvoll wie satirisch formulierte Martin Wrede, wie man hierzulande „flüssig“ in ein Netzwerk hineinflutsche. Der Leiter der Schaumburger Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) nutzte sein Hauptreferat vor den 40 Anwesenden jedoch überwiegend dazu, sehr ernsthaft „für Netzwerke zu überzeugen“. Denn ohne solche könne man „wirtschaftlich nicht dauerhaft erfolgreich sein“, argumentierte Wrede.

Für das Agieren in Netzwerken hatte Wrede auch Tipps parat: Es sei gut, sich als „unverwechselbare Marke“ zu präsentieren. Wichtig sei, „nichts vorzuspielen, sondern sich authentisch zu verhalten“. Es zähle die „Grundhaltung, dass es sich im eigenen Erfolg widerspiegelt, wenn ich am Erfolg der Anderen mitwirke“. Die Regionalschau und auch die Energiemesse seien „hervorragende Beispiele dafür, was regionale Netzwerke hervorbringen können“.

Wrede erinnerte daran, dass es vor 15 Jahren die Schaumburger Wirtschaftsjunioren gewesen seien, die Z.U.G. initiiert hätten. Damals habe es angesichts sehr hoher Arbeitslosigkeit sehr viele Existenzgründungen gegeben, führte Landrat Jörg Farr in seinem Redebeitrag aus. Seitdem hätten rund 4000 potenzielle Gründer Kontakte zum Z.U.G. wahrgenommen.

Trotz gesunkener Arbeitslosenzahlen hätten neue Geschäftsideen und Firmengründungen weiter „einen hohen Stellenwert für den hiesigen Wirtschaftsstandort“. Daher stehe Z.U.G. weiterhin unvermindert „für potenzielle Gründer parat“. Zumeist handele es sich heutzutage um „solide Geschäftsideen auf guter Ausgangsgrundlage“. Abschließend lud Wrede – streng themenzentriert – zu einem „Imbiss mit nutzbringenden Gesprächen“ ein, was Farr als „gelebtes Netzwerken“ umschrieb.

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