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Tönsmeier kauft Kontor auf

Unternehmen verstärkt Aktivitäten im Altholzbereich Tönsmeier kauft Kontor auf

Die Tönsmeier Gruppe aus Porta Westfalica ist seit Kurzem alleinige Gesellschafterin des Holzkontors in Bückeburg. Mit der Übernahme von 51 Prozent der Anteile des bisherigen Mitgesellschafters Interseroh/Alba verstärkt Tönsmeier die Aktivitäten im Altholzbereich.

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Das Tönsmeier Holzkontor mit seinen Freiflächen rechts liegt direkt am Hafen Berenbusch, der von der Stadt Bückeburg gerade für über fünf Millionen Euro ausgebaut worden ist.

Quelle: pr.

Bückeburg/Porta Westfalica. Der Standort, der zwischen Bielefeld und Hannover liegt, trage künftig noch besser zur Wertschöpfung in einer Kernregion des Unternehmens bei, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir haben diese Entscheidung sehr bewusst getroffen, da uns das Holzkontor eine gezielte Weiterentwicklung in Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen ermöglicht. Hier können wir unsere Kunden jetzt noch umfassender betreuen“, sagt Geschäftsführer Hartmut Winck.

 Das Tönsmeier Holzkontor liegt direkt am Hafen Berenbusch, der von der Stadt Bückeburg gerade für über fünf Millionen Euro ausgebaut wurde. „Ein Großteil der Althölzer, die auf dem rund 25000 Quadratmeter großen Areal zur weiteren Verwertung aufbereitet werden, gelangt auf Binnenschiffen nach Berenbusch. Auch für den Abtransport wird der umweltfreundliche Weg über den Mittellandkanal regelmäßig genutzt“, erklärt der Leiter der Niederlassung und des Kundencenters, Jörg Große-Wortmann.

 Dazwischen liegt ein mehrstufiger technischer Prozess, der das Altholz in einen gesuchten Sekundärrohstoff oder Energieträger verwandelt. Dazu leisten im Tönsmeier Holzkontor insgesamt 15 Mitarbeiter täglich ihren Beitrag.

 Genehmigungsrechtlich darf in Bückeburg Altholz aller Kategorien verarbeitet werden, die in der Altholzverordnung festgelegt sind. Die Bandbreite reicht vom naturbelassenen Material bis zu Hölzern, die mit speziellen Schutzmitteln behandelt wurden. Nach einer zweistufigen Zerkleinerung erfolgt der eigentliche Aufbereitungsprozess, in dem verschiedene Störstoffe wie Nägel, Folien oder Glasscherben entfernt werden. Anschließend wird das Holz nach Größen sortiert.

 Oberstes Ziel ist es, im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft einen möglichst großen Anteil des Materials für den Stoffkreislauf zu erhalten. „Aufgrund der zunehmend knapper werdenden Ressource Holz muss die Verwendung von Althölzern effizienter und ressourcenschonender als bisher erfolgen“, so Große-Wortmann. Abnehmer von aufbereiteten Althölzern sind unter anderem Spanplattenwerke.r

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