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Traditionsbewusst in die Zukunft

Gründerjubiläum IHK Traditionsbewusst in die Zukunft

Anlässlich des 150. Gründungsjubiläums der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover hat sich der Wirtschaftsausschuss Schaumburg zu einer Feierstunde im Hautau-Innovationszentrum in Helpsen getroffen.

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Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit: Maik Beermann (v.l.), Martin Wrede, Peter Klocke, Christian Bebek und Martin Beißner.

Quelle: rg

Helpsen. „150 Jahre IHK, 106 Jahre Hautau – böse Zungen könnten behaupten, es handelt sich um einen Rentnertreff“, meinte Hautau-Geschäftsführer Martin Beißner zur Begrüßung mit einem Augenzwinkern. Dass eine lange Tradition jedoch keinesfalls Zukunftsvisionen ausschließt, zeigten sowohl Beißner als auch der stellvertretende Geschäftsführer der IHK Hannover, Christian Bebek, auf.

"Wollen vorne weg gehen"

So strebt das 1910 in Hagenburg gegründete Unternehmen Hautau nach den Worten von Beißner das Ziel an, weltweit führender Spezialist im Bereich Schiebetechnik und Gebäudeautomation zu werden. „Der Bereich Smarthome gewinnt immer mehr an Bedeutung, da wollen wir vorne weg gehen“, betonte Beißner.

Dass die Digitalisierung einen immer größeren Stellenwert für Wirtschaftsunternehmen einnehmen wird, davon ist auch der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) überzeugt. Die Bundesregierung habe bewusst einen Schwerpunkt auf die IT-Sicherheit gelegt. Denn: „Damit die Digitalisierung in Deutschland ihre volle Wirkung entfalten kann, müssen die Daten von Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen sicher sein.“

Angesichts des Fachkräftemangels sei es zudem von großer Bedeutung, Arbeitnehmern durch flexible Arbeitszeitmodelle, Home-Office und Jobsharing zu ermöglichen, ihr persönliches Lebensmodell zu verwirklichen. Auch gelte es, den Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen zu intensivieren, betonte Beermann.

Fachkräftemangel bekämpfen

Dass auch die IHK Hannover den Fachkräftemangel verstärkt bekämpft, betonte Christian Bebek. Fünf Millionen Euro habe die Kammer als Weiterbildungsfonds eingeplant, aus dem Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter insbesondere im Bereich Digitalisierung finanziert werden sollen. Ein weiterer Schwerpunkt der IHK neben der Berufsausbildung seien mittlerweile auch die Anerkennungsprüfung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse.

„Das ist eine sehr schwierige Aufgabe, denn wer weiß schon, was ein in Syrien erworbener Abschluss hierzulande wert ist? Da braucht es Kenntnisse des Bildungssystems im jeweiligen Land“, erklärte Bebek.

Ein unverzichtbarer Partner

Dass die IHK sich in ihrer langen Geschichte als unverzichtbarer Partner und Dienstleister für die Unternehmen erwiesen hat, betonte Peter Klocke, Vorsitzender des Schaumburger Wirtschaftsausschusses. Durch die Pflichtmitgliedschaft sei zudem die Neutralität gewährleistet. „Die IHK kann es sich erlauben, durch unpopuläre Entscheidungen Mitgliedsunternehmen vor den Kopf zu stoßen.

Beispielsweise, wenn es um eine kritische Stellungnahme zu dem geplanten Bau eines Geschäftes auf der grünen Wiese geht, durch das Kaufkraft aus der Innenstadt abgezogen wird.“ ber

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