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Unsicherheit greift um sich

Obernkirchen Unsicherheit greift um sich

Hans-Ulrich Born hat als Vorstand der Weserbergland AG etwa 50 Gäste bei der 32. Auflage des Unternehmerfrühstücks begrüßen können. Gastgeber ist dieses Mal Heye International gewesen. Born wies in seinem Grußwort darauf hin, dass es bundesweit in der Glasindustrie rund 50000 Arbeitsplätze gibt, wovon immerhin etwa zehn Prozent auf die Region Weserbergland entfallen.

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Den Wirtschaftsraum Weserbergland – davon würden alle profitieren. Unser Bild zeigt Gäste des Unternehmerfrühstücks.

Quelle: mm

Obernkirchen. Dirk Pörtner, Geschäftsführer der Heye, International, stellte den Besuchern Entwicklung und Produkte des Unternehmens vor. „Heye International setzt als Global Player seit 50 Jahren mit innovativer Technik und Hochleistungsanlagen die Standards in der Behälterglasindustrie“, erläuterte Pörtner. Die meisten Mitarbeiter kämen aus der Glasherstellung – ein Bereich, der ein großes Know-how der Mitarbeiter erfordere, die ihr Wissen auf die Maschinen transferieren würden.

 Seit 2001 ist Heye International ein eigenständiges Unternehmen, seit 2003 Teil der weltweit tätigen Ardagh-Gruppe. Die Umsätze konnten von 2008 bis 2013 beständig gesteigert werden und lagen im vergangenen Jahr bei 85 Millionen Euro. 303 Mitarbeiter werden zurzeit beschäftigt.

 Die Unternehmenszentrale ist am Lohplatz in Obernkirchen untergebracht. Die Maschinenmontage und die Konstruktionsbüros befinden sich am Ziegeleiweg in der Bergstadt. An diesem Standort werden 115 Mitarbeiter beschäftigt. Es gibt fünf Montageplätze für IS-Maschinen, die pro Stück einen Wert von rund 2,5 Millionen Euro haben. Kapazitäten seien für bis zu 30 Maschinen im Jahr vorhanden.

 Im Jahr 2013 wurde das Coca-Cola-Gelände in Stadthagen übernommen, wo auf 6000 Quadratmeter die zentrale Logistik und Distribution untergebracht wurde. Etwa 30000 „aktive Materialien“ werden dort gelagert. Seit 2008 existiert der Standort in Nienburg, wo 57 Mitarbeiter tätig sind. Dort erfolgen die Montage und die Konstruktion von Inspektionsmaschinen. Ein weiterer Standort befindet sich in Posen in Polen, wo es 120 Mitarbeiter mit der spanenden Fertigung und Vormontage zu tun haben.

 Heye-Ausrüstungen sind laut Pörtner auf allen Kontinenten im Einsatz. Mit 33 Prozent des Umsatzes spielt der Biermarkt eine entscheidende Rolle. „Wenn es nur noch Dosenbier gäbe, hätten wir Probleme“, räumte der Geschäftsführer ein. Dirk Pörtner betont die Wichtigkeit von „Sicherheit und Effizienz“. Im Unternehmen werde versucht, auf die Mitarbeiter einzuwirken, sich um Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu kümmern.

 „Wir leben davon, dass Maschinen nicht repariert werden, sondern wir uns kontinuierlich verbessern, innovativ sind und die Entwicklung vorantreiben“, so Pörtner während seines Vortrags. Die Zukunft sieht er „nicht so rosig“. In der Vergangenheit habe es immer irgendwo Bedarf an Investitionsgütern gegeben. Zurzeit gäbe es lähmende politische Krisen und auch Regionen mit gesättigten Märkten.

 Die Entwicklung, so der Heye-Geschäftsführer, werde abgebremst durch eine allgemeine Verunsicherung. Nur in Westafrika und China tue sich etwas. „Ich erwarte zwei Jahre mit einer gedämpften Investitionstätigkeit“, so Dirk Pörtner abschließend. mm

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