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Unterhalb der Grenzwerte

Bad Nenndorf / Bürgerenergiewende Unterhalb der Grenzwerte

Der Verein Bürgerenergiewende Schaumburg hat am Mittwochabend Mitglieder und Interessierte zum Thema Bioenergie in der Wandelhalle des Bad Nenndorfer Hauses Kassel informiert.

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Joerg Janning gibt über die Nitratkonzentration im Grundwasser Auskunft. 

Quelle: on

Von Oliver Nowak

Bad Nenndorf. Bei der Veranstaltung ging es vornehmlich um Biogasanlagen und die Rahmenbedingungen, die aus Sicht des Umweltschutzes beachtet werden müssen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Nitratzufuhr auf Felder durch Düngen mit Gärresten.

Joerg Janning, Veranstaltungsmoderator und als Chemiker nachberuflich Berater der European Union of Water Managment Associations – dem Europäischen Dachverband für Wasserwirtschaft – erklärte, dass grundsätzlich darauf geachtet werden müsse, den Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter Grundwasser nicht zu überschreiten. Die derzeitigen Messwerte in Schaumburg würden dabei noch Spielraum nach oben haben. So könnten weitere Biogasanlagen ihre Gärreste auf die Felder aufbringen.

Besonders im Bezug auf die große umstrittene Biogasanlage an der Nenndorfer Kläranlage sei das eine gute Nachricht. Auch für den Ort Rehren, in dem auch eine große Biogasanlage betrieben wird und der zum Bioenergiedorf umgestaltet werden soll, gebe die Grenzwertunterschreitung positive Signale.

Biogasanlagen mit niedrigen Nitratgehalten im Gärrest stellte an diesem Abend Christian Deterding vor. Die Anlagen ab einer Leistungsgröße von 75 Kilowatt werden vornehmlich mit relativ trockener Biomasse wie Mist betrieben. In Boxen gelagert wird der Gärvorgang durch Beregnung angeregt und somit Methangas produziert. Eine weitere Methanisierung würde im Anlagenkeller stattfinden, wo die ausgespülten Weichstoffe aus den Boxen weiter gären. Die übrig gebliebenen Feststoffe, beim Mist vornehmlich das Stroh, können dann als nitratarmer Dünger zur Humusbildung auf die Äcker gebracht werden.

Zum Stand des Maisanbaus im Landkreis teilte die „Bioenergieregion Weserbergland plus“ bei der Informationsveranstaltung die aktuellen Anbauzahlen mit. Der Maisanbau im Landkreis habe sich im Vergleich zu 2010 von 3312 Hektar auf 3662 Hektar erhöht. Damit sei auch der prozentuale Anteil der mit Mais bewirtschafteten Ackerflächen von 11,60 auf 12,83 Prozent gestiegen. Des Weiteren hätten auch die Ackerflächen leicht zugenommen.

Spitzenreiter mit einer Maisanbaufläche sind die Samtgemeinden Sachsenhagen (20 Prozent) und Eilsen (20,7 Prozent) sowie die Stadt Rinteln (24,1 Prozent). Die Samtgemeinden Nienstädt und Lindhorst verzeichnen mit etwa sieben Prozent Maisanbau auf den Ackerflächen die geringste Maisbewirtschaftung. In der Samtgemeinde Nenndorf werden 9,9 Prozent der Felder mit Mais bewirtschaftet.

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