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Verspätete Erholung

Arbeitsmarkt in Schaumburg Verspätete Erholung

Der Arbeitsmarkt in Schaumburg hat im Oktober leicht zugelegt: Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank gegenüber dem Vormonat um 235 auf 5412 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 6,8 Prozent, wie die Agentur für Arbeit Hameln am Donnerstag mitteilte.

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Quelle: SN/Elze

Landkreis. Die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt habe sich in diesem Jahr verzögert, erklärte Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung in Hameln. „Aufgrund des späten Ferienendes machen sich die Stellenzugänge erst im Oktober dieses Jahres bemerkbar.“ Es sei erfreulich, dass sich die bundesweit diskutierten Abkühlungstendenzen für den regionalen Arbeitsmarkt noch nicht feststellen lassen.

 Gegenüber dem Vorjahr registrierten die Agenturgeschäftsstellen in Rinteln und Stadthagen sowie das Jobcenter Schaumburg einen Anstieg der Arbeitslosigkeit: Während in Rinteln im Oktober 1424 Menschen als arbeitslos gemeldet waren – eine Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent gegenüber 7,1 Prozent im Vorjahr –, zählte Stadthagen 3988 Arbeitslose. Das entspricht einer Quote von 6,7 Prozent, gegenüber 6,3 Prozent vor zwölf Monaten. Die drei anderen Geschäftsstellen in Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden verzeichneten auch im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Zahlen. Nach den Worten von Cornelia Kurth, Leiterin der Stadthäger Agenturgeschäftsstelle, ist die Entwicklung in Schaumburg vor allem auf langfristige Auswirkungen von größeren Stellenstreichungen zurückzuführen, vor allem beim Stadthäger Autositzhersteller Faurecia. Dort ist die Transfergesellschaft nach dem Stellenabbau 2013 ausgelaufen.

 Nach wie vor auf hohem Niveau bewegt sich dabei die Zahl derer, die beim Jobcenter gemeldet sind. Von den insgesamt 5412 Arbeitslosen beziehen 3790 Hartz IV. Vor einem Jahr waren das noch 3616 Menschen. Die Zahl der Menschen, die Geld aus der Arbeitslosenversicherung erhalten, ging im gleichen Zeitraum um 11 zurück.

 Ein ähnliches Bild – Rückgang zum Vormonat, Anstieg gegenüber 2013 – bietet der Blick auf die Unterbeschäftigung. 6029 Menschen hatten im Oktober keinen regulären Vollzeitjob, das sind 184 weniger als im September, aber 170 mehr als im Oktober 2013. Die Quote liegt damit derzeit bei 8,6 Prozent.

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