Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Volksbank-Fusionspläne nicht vom Tisch

Schaumburg Volksbank-Fusionspläne nicht vom Tisch

Zwar ist die Fusion zwischen der Volksbank in Schaumburg und den Nachbarn aus dem Mindener Land geplatzt, grundsätzlich ist das Thema für Joachim Schorling dennoch nicht abgehakt.

Voriger Artikel
Volksbank im Wesertal: Bote statt Filiale
Nächster Artikel
Jahresergebnis verdoppelt

Die neue Volksbank-Filiale in Bad Nenndorf.

Quelle: js

Landkreis. „Dass die Verschmelzung nicht stattfindet, heißt nicht, dass die Gründe dafür entfallen sind“, sagt der Vorstand der Volksbank in Schaumburg.

Die Volksbank in Schaumburg werde daher das Thema nicht abhaken, sondern weiterhin offen für Ideen in Richtung Fusion sein. Potenzielle Partner für einen neuen Versuch haben die Verantwortlichen noch nicht ins Auge gefasst, so Schorling. Eile für einen Zusammenschluss mit einer anderen Volksbank gibt es Schaumburger Sicht nicht, da das Kreditinstitut gut aufgestellt sei, wie das Vorstandsmitglied versichert. „Wir werden die Situation weiter in Ruhe betrachten.“

Das Geldhaus hat in den vergangenen Wochen einige Personalentscheidungen getroffen, die angesichts der angestrebten Fusion hintan gestellt worden waren. Nach dem Scheitern der Pläne habe es keinen Anlass mehr gegeben, damit zu warten.

Zu den Gründen, die eine Fusion weiterhin sinnvoll erscheinen lassen, zählt Schorling unter anderem den steigenden Dokumentationsaufwands und die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. „Für uns ist das Jahr 2015 gut gelaufen, und ich gehe davon aus, dass es auch im kommenden Jahr so wird. Durch das niedrige Zinsniveau wird es aber immer schwieriger.“

Um diesen negativen Faktoren besser entgegenwirken zu können, sei ein Zusammengehen mit einer anderen Volksbank perspektivisch sinnvoll. Als ein wichtiges Kriterium sich Schorling dabei die räumliche Nähe der beiden Partner, wie er sie bei dem Projekt mit der Volksbank Mindener Land und vor ein paar Jahren mit der Volksbank Hameln-Stadthagen gegeben waren.

Bei der Volksbank Mindener Land ist das Scheitern der Fusion weiterhin ein großes Thema. Bei einer Aussprache zwischen Vorstandssprecher Peter Scherf und Vertretern forderten diese, bei Fusionsplänen fortan schon vor der Entscheidung über Verhandlungen in die inhaltliche Auseinandersetzung einbezogen zu werden. Im jüngsten Fall sollte es indessen ungekehrt laufen. Scherf zeigte sich diesem Ansinnen aufgeschlossen gegenüber, da dieses auch dem genossenschaftlichen Gedanken entspreche.

Die Vertreter beschlossen außerdem eine Satzungsänderung, die unmittelbare Konsequenzen auf die Arbeit des Aufsichtsrates hat. Fortan gibt es keine Altersgrenze für das Gremium mehr. Der aktuelle Vorsitzende Reinhard Gottschalk muss daher nicht zum Jahresende aus dem Amt scheiden.

Offenkundig will die Volksbank Mindener Land Personal abbauen. Nach Aussage Scherfs soll es sich dabei nicht um betriebsbedingte Kündigungen handeln, vielmehr werde die natürliche Fluktuation genutzt. So sei angedacht, nach dem altersbedingten Ausscheiden oder Kündigungen von Mitarbeitern deren Stellen nicht wieder zu besetzen.  bes/hw

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 11.202,00 +0,20%
TecDAX 1.749,00 +0,92%
EUR/USD 1,0545 -0,64%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FRESENIUS... 70,98 +3,93%
FMC 77,12 +3,37%
Henkel VZ 109,67 +2,18%
DT. BANK 17,34 -3,26%
THYSSENKRUPP 23,55 -2,15%
MÜNCH. RÜCK 174,57 -0,58%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Stabilitas PACIFIC AF 164,92%
Structured Solutio AF 163,72%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 112,08%
Fidelity Funds Glo AF 98,25%

mehr