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Volksbank im Wesertal: Bote statt Filiale

Weiteres Geldinstitut startet Schrumpfkurs Volksbank im Wesertal: Bote statt Filiale

Gut gemeint, aber zu kurz gedacht: Mit ausführlichen Informationen ging die Volksbank im Wesertal eG an die Öffentlichkeit, um die Umstrukturierungen im Institut zu erläutern. Allerdings: Wer die Kernaussagen finden wollte, musste sich schon Zeit nehmen.

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Hameln-Pyrmont. Nun ist in einigen Dörfern die Aufregung groß, weil das Filialnetz ausgedünnt wird. Die Geschäftsstellen Groß Hilligsfeld und Halvestorf werden zum Jahreswechsel geschlossen, einige andere schränken den Service ein.
 Ob Niedrigzinsen oder zunehmende Regularien – das heimische Institut begründete die Änderungen selbst mit Vorgaben der Währungshüter der Bundesbank. Sie mahnten „zu einer deutlichen Ausdünnung des Filialnetzes“. „Mein Kollege Norbert Gellert und ich haben uns deshalb auf die Fahnen geschrieben, dass es bei uns auch in Zukunft immer einen persönlichen Service geben wird“, begründet Vorstandsmitglied Ilka Osterwald. „Dazu ist es aber notwendig, unsere Kompetenzen stärker zu bündeln und nicht weiterhin kostenintensiv in der Fläche aufrechtzuerhalten.“
 Andere Banken und Sparkassen in der Region haben es bereits vorgemacht, dessen Modell sich nun vergleichbar wiedererkennen lässt. In den drei sogenannten Kompetenzzentren in Coppenbrügge, Aerzen und Salzhemmendorf soll den Kunden der volle Leistungsumfang zur Verfügung stehen. Die weiteren Standorte werden vom jeweils zuständigen Kompetenz-Team betreut, bieten aber nicht das Komplettangebot an Leistungen, sondern vorrangig Service-Dienste an. In Lauen-stein und Wallensen gibt es nur noch einen Selbstbedienungsservice, wobei die Perspektive auch dieser beiden Standorte im nächsten Jahr noch geprüft werde. Die Filialen Groß Berkel, Hemeringen, Bisperode und Oldendorf bleiben unverändert bestehen, allerdings mit reduzierten Öffnungszeiten.
 Die Entwicklung sei dem Umstand geschuldet, dass auch andere Institute sich neu aufstellten, wie auch im Landkreis Schaumburg in diesem Jahr. Erst im September habe der Vorstand das Konzept im Aufsichtsrat vorgestellt.
Als Kommunalpolitiker wisse er, dass mit Blick auf die Infrastruktur auf dem Lande „um jeden Strohhalm gekämpft wird“, doch, so sagt Voß: Andererseits müsse die Bank als Ganzes gesehen werden, die sich für die Zukunft aufstellen solle. Und zwar jetzt aus einer wirtschaftlichen Situation der Stärke heraus, sagt der Aufsichtsrat.
Der Vorstand weiß um die Bedürfnisse der Kunden, vor allem der älteren. Neu entwickelt werden soll ein telefonisches Kundenservice-Center bis hin zu der Möglichkeit, sich Bargeld über einen Boten nach Hause liefern zu lassen. Ilka Osterwald: „Mein Kollege Gellert und ich nehmen durch diese Veränderungen vor allem eine Weichenstellung vor, die sich auf die zukunftsweisende Entwicklung der Volksbank positiv auswirken wird.“

Von Christian Branahl

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