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WWE-Chef will Partnerschaften ausbauen

Schulterschluss mit Kommunen WWE-Chef will Partnerschaften ausbauen

Stephan Nahrath hat die Geschäftsführung des kommunalen Energiedienstleisters Westfalen Weser Energie (WWE) übernommen. Der 52-Jährige will die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken intensivieren. Ziel sei es, den Kommunen neue Perspektiven bei der Energiewende zu eröffnen, wie der promovierte Ingenieur und Diplom-Kaufmann weiter ausführte.

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Stephan Nahrath

Landkreis (bes). „Derzeit entwickeln wir die Konzepte, wie wir die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden auf noch stabilere Beine stellen können“, sagte Nahrath bei seiner Vorstellung als neuer WWE-Geschäftsführer. Dazu gehörten aus seiner Sicht auch die verstärkten Partnerschaften mit den Stadtwerken. Denkbar seien dabei gemeinsame regionale Versorgungskonzepte aus erneuerbaren Energien, Dienstleistungen für die Stadtwerke oder weitere strategische Partnerschaften, wie der 52-Jährige betont.
Nahrath sieht dabei die bereits bestehenden Partnerschaften und Kooperationen mit Kommunen und kommunalen Unternehmen als einen möglichen Ausgangspunkt für diese Entwicklung. Erleichtert werden könne dies durch die schon bestehenden Beteiligungen an den Stadtwerken Schaumburg-Lippe, Hessisch Oldendorf und Porta Westfalica.
Zu den von Nahrath zitierten gemeinsamen Projekten gehören für den neuen Geschäftsführer unter anderem der Solarpark Herste, den die Westfalen-Weser-Energie-Gruppe mit der Bad Driburg Solar GmbH betreibt, und die umweltschonende und energiesparende Kühlung von Gebäuden in der Paderborner Innenstadt mittels Grundwasser. Um diese Partnerschaften vorantreiben zu können, schwebt Nahrath ein übergreifender Branchendialog vor.
Zu den ersten Tätigkeiten als neuer Geschäftsführer gehörte für den promovierten Ingenieur die Vorstellung bei den drei Regionalbeiräten der Unternehmensgruppe. In diesen sind die Städte und Gemeinden sowie die Anteilseigner vertreten.
Nahrath hat in Aachen an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule studiert. Anschließend war dieser in unterschiedlichen Positionen bei der VEW AG in Dortmund und bei der RAG/Evonik in Essen tätig. Vor seinem Wechsel zu WWE war Nahrath rund fünf Jahre lang Geschäftsführer der Steag New Energies GmbH in Saarbrücken.

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