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Mit viel Praxisbezug

Weiterbildung als Einstieg in den neuen Job Mit viel Praxisbezug

Von der großen Gummipresse bis hin zur kleinen Kaffeemaschine im Büro haben Christian Warnack und Nicolas Wunder den Energieverbrauch der Norbert Ackmann GmbH in Hessisch Oldendorf untersucht und ausgewertet.

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Christian Warnack (von links) und Nicolas Wunder übergeben Georg Keuneke und Alexandra Bühre vom Unternehmensverbund Die Schule ihre Abschlussarbeit.

Quelle: bes

Stadthagen. Akribisch ermittelten die beiden für ihre Projektarbeit den Stromverbrauch des Unternehmens, das technische Gummi-Formartikel produziert.

 Dabei hatten sie auch noch Zeitdruck, denn die Firma wollte noch 2015 vom TÜV zertifiziert werden, um den sogenannten Spitzenausgleich zu bekommen. Am Ende bekam die Norbert Ackmann GmbH nicht nur den anvisierten Steuerausgleich, Warnack und Wunder erhielten für ihre Projektarbeit auch die Note „sehr gut“.

 „Die Arbeit ist Teil der zweijährigen Weiterbildung zum Betriebswirt, die wir in Stadthagen und Hannover anbieten“, sagt Georg Keuneke vom Unternehmensverbund Die Schule, die Anfang 2014 die Dr. W. Blindow Schulen übernommen hat.

 Der Dozent für Betriebswirtschaftslehre, Controlling und Rechnungswesen hat Warnack und Wunder ein Jahr lang bei ihrem Projekt begleitet und zur Seite gestanden. „Idealerweise kooperieren die Schüler mit Firmen, damit es einen engen Praxisbezug gibt“, so Keuneke, allerdings seien auch Projektarbeiten über fiktive Unternehmen möglich.

 „Da ich bei der Norbert Ackmann GmbH beschäftigt bin, war schon früh klar, dass ich über meinen Arbeitgeber die Projektarbeit schreiben will“, führt Wunder aus. Auch das Thema habe angesichts der anvisierten Zertifizierung schnell festgestanden. „Dabei hat das Unternehmen nicht nur ökonomische Vorteile, sondern auch ökologische und gesellschaftliche“, ergänzt Warnack.

 Die beiden Schüler erfassten allerdings nicht nur den Energieverbrauch des Unternehmens, sie erarbeiteten auch ein entsprechendes Managementsystem und zeigten Geschäftsführer Dirk Ackmann Einsparoptionen für die kommenden Jahre auf. „Da in den kommenden Jahren die gesetzlichen Anforderungen für den Spitzenausgleich sicherlich angehoben werden, wollten wir darauf vorbereitet sein“, betont Wunder. Aus diesem Grund sei das Energiemanagementsystem in das Qualitätsmanagement eingebunden und Rückkopplungen geschaffen worden.

 Geschäftsführer Dirk Ackmann zeigte sich mit dem Engagement und den Ergebnissen der beiden Weiterbildungsabsolventen sehr zufrieden. Warnack ist mittlerweile ebenfalls für das Unternehmen in Hessisch Oldendorf als Vertriebsleiter tätig, während Wunder Qualitätsbeauftragter ist. „Dirk Ackmann hat außerdem angekündigt, mit der Schule weiter zusammenarbeiten zu wollen und bereits das nächste anstehende Projekt erläutert. „Solche Kooperationen sind für alle Beteiligten – Weiterbildungsabsolventen, Unternehmen und unserem Unternehmensverbund Die Schule – ein Gewinn“, freut sich Alexandra Bühre.

 Der Schulleiterin für den Bereich Wirtschaft des Unternehmensverbundes zufolge erleichtern die praxisbezogenen Arbeiten den Absolventen oftmals den Weg in Unternehmen, da die Arbeitgeber über ein Jahr hinweg die potenziellen Mitarbeiter erleben. Zugleich eröffne der Blick externer Partner auf das eigene Unternehmen bisweilen neue Perspektiven auf Herausforderungen und führe so zum Ziel. „Wir haben besonders in Stadthagen in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht und werden in Zukunft solche Projekte von unserer Seite unterstützen und fördern. Wir begleiten unsere Schüler zwei Jahre, sehen die positive Entwicklung der Einzelnen und sind dann auch stolz, wenn der Wiedereinstieg in das Berufsleben so gut gelingt.“ bes

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